BLIND - The Fire Remains
16.09.2010 von Annett Schubert
Verschiedene Musikstile unter einen Hut zu bringen und dabei die Songs trotzdem nicht überladen klingen zu lassen: Das ist das Geheimrezept der Band BLIND. Mit ihrem Crossover aus Rock, Metal, Grunge und einer Prise Alternative gelingt der Band das, was bei Anderen manchmal zu viel auf einmal ist. Das Quartett aus Andernach (nördl. Rheinland-Pfalz), das bereits mit dem Debüt-Album fünfstellige Verkaufszahlen erzielte, gründete nun seine eigene Plattenfirma Blind Records. Auch Management-Angelegenheiten bewältigen BLIND in Eigenregie. Das ist ihnen sehr wichtig, wie Gitarrist Fabian Zimmermann zum Besten gibt: „Unabhängigkeit ist für uns das Wichtigste - musikalische Freiheit genießen und einen freien Kopf für neue Wege haben.“
Deshalb arbeiteten BLIND mit viel Liebe zum Detail über ein Jahr lang an ihrem zweiten Album „The Fire Remains“, bei dem sie fast alles selbst gemacht haben. „Einige Songs haben wir am Klavier geschrieben, was unseren Horizont enorm erweitert hat. Unsere Songs haben auch enorm an Größe gewonnen“, berichten die Rocker. Songs wie „Teenage Dreams“, „Moving On“ oder der Titelsong „The Fire Remains“ bringen das auch mehr als deutlich zum Ausdruck. Genauso erkennt man bei den kraftvollen Rock-Tracks wie beim Opener „Don’t Think So“, „On The Edge“ oder „Room Without A View“ das Zusammenspiel verschiedener Musikstile. Zusammen mit Vincent Sorg (z. B. auch Produzent von Silbermond, In Extremo, Die Toten Hosen) wurde das Album eingespielt. Soundmäßig experimentierte die Band, was das Zeug hält, und nimmt Abstand von Standards. Ziel war, dass jeder noch so kleine Soundschnipsel interessant klingt. Das ist auch mehr als gelungen! Inhaltlich verarbeiten BLIND alles, was sie so in den letzten zwei Jahren erlebt haben. Der Videoclip zur ersten Single „Don’t Think So“ wurde eigenhändig von Gunnar Ritter (Schlagzeug) produziert.
BLIND sind bekannt für ihre sagenhaften Live-Performances. Seit 2004 schon spielten sie u. a. Tourneen zusammen mit Bands wie Limp Bizkit, Die Toten Hosen, Silbermond oder den Guano Apes. Sänger Steve Joachim beeindruckt mit einer absolut sagenhaften Stimmgewalt, Gitarrist Fabian Zimmermann, Bassist Guido Schwab und Drummer Gunnar Ritter bringen den feurigen Sound dazu.
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VÖ: 17. September 2010 (Blind Records/Intergroove)









