Sony Music präs.: „Reclam Musik Edition – All time best“
18.04.2011 von Annett Schubert
Die
legendärsten Musik-Ikonen mit ihren größten Hits auf jeweils einer Scheibe: Wie
genial ist das denn? Mit der am 25. März 2011 veröffentlichten einzigartigen
Reclam Musik Edition „All time best“ (Phase I) präsentiert Sony Music den
Anfang einer CD-Serie vom Feinsten – mit wundervollen Klassikern der Rock- und
Popgeschichte.
Der Traditionsverlag Reclam, der 1828 von Anton Philipp Reclam in Leipzig gegründet wurde, ist Partner bei der Herausgabe der Musik Edition und hat Generationen von Schülern während ihrer Schulzeit die Klassiker der Weltliteratur nahe gebracht.
Mit der Reclam Musik Edition macht das Sammeln von Rock- und Pop-Legenden richtig Laune, weil alle CD-Alben liebevoll zusammengestellt sind. Außerdem liegt ein Booklet mit Biografie, Discografie, Zeitstrahl, Fotografien und natürlich einer Tracklist bei. Dabei sticht die bekannte gelbe Reclam-Optik sofort ins Auge. Der vertraute „Look“ soll natürlich auch Leute ansprechen, die hauptsächlich im Buchhandel zu finden sind.
Und nun lösen wir an dieser Stelle das Rätsel, welche berüchtigten Sänger es in die erste Edition geschafft haben. Und hier sind sie: Johnny Cash, Miles Davis, Bob Dylan, Santana, Simon & Garfunkel und natürlich auch Elvis Presley! Es macht wirklich Spaß, diese ganzen Greatest Hits mal wieder auf die Ohren zu bekommen – und das auch noch so übersichtlich! Ich sag nur: „Love Me Tender“, “Summertime”, “Mrs. Robinson”, „Ring of Fire“, “Maria Maria” oder “Knockin’ On Heaven’s Door”. Sortieren könnt Ihr alleine, welcher Song zu welchem Musiker gehört – da bin ich mir sicher!
Diese faszinierende Musiksammlung gibt es neben Amazon, jpc (jazz pop classic), Musicload und iTunes natürlich auch in jeder gut sortierten Buch- und Tonträgerhandel. In Abständen von ca. drei bis vier Monaten folgen die Veröffentlichungen der nächsten Phasen mit voraussichtlich jeweils 6 CD-Alben.
Hier könnt ihr euch über jede CD bzw. jeden Künstler der ersten Reclam Musik Edition einen Überblick verschaffen: www.legacy-club.de/reclam-musik.
Hier ein kleiner Auszug aus dem Booklet von Elvis Presley/„Der King“:
Im Grunde war es fast egal, was er sang. Was zählte, war die Performance, seine Persönlichkeit, die aus jedem guten Song einen unvergesslichen machen konnte. Auch wenn Elvis Presley ein Instinktmusiker war, einen Produzenten brauchte er nie. Er wusste, welche Songs zu ihm passten, wie er sie singen wollte und wann ein Take tatsächlich im Kasten war. Und: Der Mann aus Memphis verfügte über eine ungewöhnlich breite musikalische Bildung, kannte sich aus in Blues, Country, Gospel und Soul. Gleichwohl hatte er die nötige Sensibilität für den Popmarkt, der zu jener Zeit noch dominiert war von Croonern wie Bing Crosby, Nat King Cole und Jo Stafford. Dazu eine ungemein wandlungsfähige Drei-Oktaven-Stimme – alles in allem ein bemerkenswertes Kapital. Formal war sein Talent nie ausgebildet worden, und doch war es voll ausgeprägt, als Sam Phillips den 19-Jährigen 1954 in den Sun Studios unter seine Fittiche nahm. Was folgte, war eine veritable musikalische Revolution. Gitarrist Scotty Moore, Bassist Bill Black und Elvis – noch ohne Schlagzeuger – entwickelten mit instinktsicherer Selbstverständlichkeit ihre Spielart zwischen Rhythm’n’Blues und Country, die als Rockabilly für Furore sorgen sollte. Frühe Aufnahmen wie „That’s All Right“ und „Baby, Let’s Play House“ wurden zu lokalen Hits und „the hillbilly cat“, wie sie ihn nannten, im Süden der USA zum Mann der Stunde. Anfang 1956 nahm sich die Industrie der Sache an. Und jetzt ging’s erst richtig los...









