SKYVE: The First Final LP
07.05.2010 von Annett Schubert
Schon mal von Polyphon-Rock gehört? Nein? Na dann aufgepasst: Dieser Musikstil vereint sozusagen das Beste der beliebtesten Genres von Pop über Funk und Jazz und Rock bis Metal. Und wie sich das Ganze dann anhört, verrät die Dresdner Band SKYVE auf ihrem brandneuen zweiten Studioalbum „The First Final LP“. Online-Release war bereits im März. Nun gibt es aber die 10 Titel auch endlich gepresst auf einer kleinen runden Scheibe. Alles in Eigenproduktion entstanden.
SKYVE – das sind: Patrick Stefan (Leadsänger), Stephan Mühl (Gitarre), Thomas Stoppe (Gitarre/Gesang), Maciej Wojnowski (Bass) und Martin Schuster (Schlagzeug). Kennen gelernt haben sich die fünf Studenten in der heutigen Formation durch die Kleinanzeigen in der CAZ und spielen seit November 2007 in dieser Besetzung. Der Ursprung von SKYVE liegt im Jahr 2001, worauf 2003 bereits das erste Album erschien.

Doch nicht nur im Musikstil ist die Polyphonie deutlich spürbar, sondern auch in den Texten von SKYVE. Deutsche sowie auch englische Songs zieren das Album, wobei der erste Song ein reines Instrumentalstück ist. Passend zur musikalischen Umsetzung trägt dieser den Namen „Devils Harp“ („Teufels Harfe“). Energisch und mit eingängigen, knackigen Gitarrenriffs eröffnet der brachiale Song ein Album voller Überraschungen, wobei das Zusammenspiel der Instrumente in jedem Fall sehr aussagekräftig und passend ist. „Für uns haben wir den Anspruch erhoben, dass die Akzentuierung zwischen Text und Musik aufeinander abgestimmt ist. Text und Melodie ergeben eine Symbiose - sie entstehen zusammen. Es gibt kein genaues Rezept dafür“, erklärt der 28jährige Gitarrist Stephan Mühl. Laute Gitarrensequenzen und der Einsatz des Schlagzeugs stehen deutlich im Vordergrund. Um so überraschender ist es, wenn plötzlich ruhigere und nachdenklichere Töne angeschlagen werden, so wie es bei den deutschen Songs der Fall ist. Beispielsweise laden „Traumreise“ und „Manchmal“ zum entspannten Zuhören ein, während „History of Cities“ oder „Parental Advisory“ den Kopf zwischenzeitlich abwechselnd nach vorn und hinten fliegen lässt. Für jeden ist etwas dabei: Der Mix aus Spaß und Feierlaune sowie kritischen und tief gehenden Textpassagen spricht somit eine breite Publikumspalette an.
Getreu dem Bandmotto „Skyve is live!“ zeigen die fünf Jungs, wie man mit Schlagzeug und Gitarre auf der Bühne umzugehen hat. Bei diversen Clubauftritten und Uni-Events haben sie schon einige Erfahrungen machen können. Auch beim Emergenza Festival 2009 in Dresden und bei der Ralley Monte Lugau rockten SKYVE die Bretter, die die Musik bedeuten.
Informationen unter www.skyve.de und www.myspace.com/skyveband.









