Gespräch mit Philipp Helmers vom splash!
30.07.2010 von Annett Schubert
caz: Wie war die Resonanz
am vergangenen Wochenende? Wie hoch waren die Besucherzahlen?
splash!: Die Resonanzen waren durchweg positiv. Ich denke, wir haben mit unserem Line-up und der Culture Arena ein qualitativ hochwertiges Programm auf die Beine gestellt, das den richtigen Nerv getroffen hat. Die Besucherzahlen waren mit 15.000 zufriedenstellend.
caz: Wie kann man sich das Booking von namhaften Künstlern vorstellen? Ruft ihr da einfach an und fragt, ob sie bei euch auftreten möchten oder muss man lange mit ihnen über bestimmte Konditionen verhandeln?
splash!: Sowohl als auch. Man fragt an und muss sich dann über die Gage einigen. Ich kann auf jeden Fall verraten, dass es dieses Jahr richtig entspannt lief. Sowohl mit den deutschen als auch mit den Ami-Headlinern.
caz: Verrätst Du mir, wie viel Gage eine Künstlerin wie Missy Elliot für ihren Auftritt bekommt?
splash!: Niemals!
caz: Musstet Ihr schon mal irgendwann in der splash!-Laufbahn einem Act absagen, weil die Gagenforderung einfach zu hoch war?
splash!: Nein. Zu Absagen kann es aus solchen Gründen gar nicht kommen, da man sich ja vorher über die Gage einigt. Also entweder man trifft sich irgendwo in der Mitte, oder lässt es eben bleiben.
caz: Bei einem solchen großen Festival muss organisationstechnisch eine Menge geplant werden. Wie lange braucht es, um das splash! auf die Beine zu stellen? Beginnt die Planung für das 14. splash! gleich im Anschluss?
splash!: Im Prinzip ja. Zunächst kommt natürlich die Nachbereitung usw. Aber relativ bald macht man sich Gedanken über den Termin im nächsten Jahr und ab Winter geht’s dann wieder richtig los. Die splash! Entertainment AG hat aber ja auch weitere Projekte, die sie eh die ganze Zeit auf Trab halten.
caz: Ich muss an dieser Stelle mal ein Lob an die netten Shuttle-Bus-Fahrer und -Begleiter los werden. Sowohl die VIP-Shuttles als auch die normalen Busse fuhren in kurzen und regelmäßigen Abständen. Super Organisation! Welche Anzahl an Mitarbeitern sind nötig, um ein solches Festival über die Bühne zu bringen?
splash!: Puh, eine genaue Zahl kann ich dir gar nicht nennen, aber es sind wirklich viele. Die Veranstalter selbst sind in etwa zu zehnt im Büro. Dann werden natürlich alle möglichen Dienstleister zum Festival engagiert. Das fängt bei einer Vielzahl an Securities an, geht über die Stagecrew und die Techniker und endet dann irgendwo bei den Standmitarbeitern. Also es sind schon einige Hundert.
caz: Habt ihr schon eine Ahnung, wer nächstes Jahr die Besuchermassen vom Hocker hauen soll? Wie wählt ihr die Künstler aus: Nach eigenem Ermessen oder gibt es Umfragen, wo eure Besucher auch ein Wörtchen mit reden können?
splash!: Das Line-up wird schon nach eigenem Ermessen ausgewählt. Sicherlich orientieren wir uns an unseren Fans und Besuchern, aber ein wenig künstlerische Freiheit muss dem Booker auch zugesprochen werden. Schließlich handelt es sich beim Line-up um eine höchst delikate Komposition ;)
Vielen Dank für das Gespräch und eine erfolgreiche Vorbereitung für das splash! No.14 :)









