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The Dots - Next Time We Shall Have It All Our Own Way

21.10.2010 von Annett Schubert

tl_files/musik/Cover_The Dots.jpgStudieren mit dem Ergänzungsfach „Kulturelle Aspekte des Nachtlebens Neustadt“ hält so manche Überraschung bereit. Man schnorrt hier und da eine Fluppe oder kommt nicht mehr weg aus der Plauderecke und ergründet das bestehende soziale Netzwerk nach gemeinsamen Bekannten. So könnte man in Kurzform das zufällige Zusammenfinden der Dresdner Band The Dots beschreiben. The Dots - das sind: Art Hustle (Sänger, studiert Soziologie an der TU), N.A. Antiknock (Drums, Promotionsstudium Philosophie, TU), Mars Hell (Orgel, Hochschule für Musik, Klavier), Dr. Valentine (Gitarre, Songwriting: Musik und Text, Abschluss Magister Germanistik an der TU), C. Moe Blitzschutz (Bass, studiert Mikrosystemtechnik an der TU Chemnitz). Regelmäßige Gastmusiker sind zwei Musikstudenten aus Berlin: Andrej Ugoljew (Posaune) und Johannes Böhmer (Trompete).

Zwischen 2005-2007 hatten The Dots ihre Findungsphase, wo die Besetzung auch manches Mal wechselte. Seit 2008 ist die fünfköpfige Band, die aus Studenten bzw. Absolventen besteht, auch regelmäßig auf Touren unterwegs, z. B. in Holland und Frankreich. Letzten Sommer gewannen die Jungs den Förderpreis des Studentenwerks Dresden (CAZ berichtete) und investierten damit gleich in die Produktion der neuen CD „Next Time We Shall Have It All Our Own Way“. Vergangenen Samstag gab es den neuen Longplayer bei der Record Release Party in der Scheune live auf die Ohren.
 
Anfangs wurden die Songs  auf einem Vierspur-Tonbandgerät aufgenommen, bevor sie dann später in einem Studio bearbeitet wurden. Den Garagenrock der 60er etwas hinter sich gelassen, strebt die Band voran – ins Zeitlose. Aber keine Angst: Dots-Fans kommen nach wie vor auf ihre Kosten. Der typische Sound bleibt. Zu den treibenden Rhythmen gesellt sich ein vielfältiges Bläser-Panorama. Viele Feinheiten lassen das Album wachsen.

Auf www.the-dots.de gibt’s mehr.

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