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Uni-Bürokratie: Patrick will sie abschaffen

Lehramtsstudent Patrick fordert das Ende des Verwaltungs-Klein-Kleins an der Hochschule.

Worum geht's? TU Dresden, Bürokratie, Uniwahlen, Studium, Liberale Hochschulgruppe

Lehramtsstudent Patrick fordert das Ende des Verwaltungs-Klein-Kleins an der Hochschule. Deshalb stellt er sich zur Wahl für den TU-Senat.

Patrick Müller fordert ein Exzellenz-Update der studienrelevanten Hochschul-Bürokratie. Die Exzellenz-Uni muss sich von veralteten Verfahren lösen und endlich auch im Service für die Studierenden ihrer Vorbildfunktion gerecht werden. Der 20jährige Student der Philosophie und Geographie auf Lehramt kommt gebürtig aus Dürrhennersdorf und lebt seit 2017 in Dresden. Jetzt tritt Patrick erstmals als Spitzenkandidat der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) zur diesjährigen Senatswahl der TU Dresden an.

Verwaltung Gegenteil von exzellent

„Zwar ist die TU Dresden seit Jahren eine Exzellenzuniversität, aber technisch exzellent ist die Verwaltung noch lange nicht”, kritisiert Patrick Müller. „Die Studierenden müssen sich neben dem Lernstoff auch noch durch einen schier undurchdringlichen Verwaltungs- und Bürokratiedschungel kämpfen – ob es um eine Immatrikulationsbescheinigung oder Prüfungsanmeldung geht. Das Klein-Klein der unterschiedlichen Web-Auftritte und Anmelde-Prozedere ist völlig veraltet und einer Exzellenzuniversität nicht angemessen. Wir wollen, dass diese Prozesse zukünftig von einer zentralen App aus erledigt werden können. Damit die Studierenden den Kopf frei für das Wesentliche ihres Studiums haben”, so Müller weiter.

Benutzerkarten-System völlig veraltet

„Genauso ist das Benutzerkarten-System völlig veraltet. Andere Universitäten sind Dresden in Sachen technischer Vereinfachung um Längen voraus“, erläutert der Vorsitzende der LHG Dresden, Friedemann Krannich. Friedemann studiert Mathematik an der TUD. „Beispielsweise umfasst der Studierendenausweis der TU Chemnitz auch das ÖPNV-Ticket, den Bibliotheksausweis sowie die Mensa-Karte. Solche Vereinfachungen sollten endlich auch in Dresden Normalität werden”, argumentiert er.

Bürokratie-Update längst überfällig

„Die Technische Universität ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und zählt mittlerweile über 32.000 Studierende. Will man im Wettbewerb um die Talente von morgen mit anderen Universitäten Schritt halten, ist ein Bürokratie-Update längst überfällig”, davon ist Patrick überzeugt.

Neben Patrick Müller treten sieben weitere Mitglieder der LHG für die Senatswahlen vom 26. bis 28. November 2019 an. Auch andere Hochschulgruppen stellen aussichtsreiche Kandidaten auf.
Die Uniwahlen an der TU Dresden sind vom 26. bis 28. November 2019.

Text und Foto: PR

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