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Absolventenberatung: Präsenz zeigen und frühzeitig kümmern

Irgendwann ist es rum, das Studium. Endlich geschafft! Und wie geht es dann weiter? Die Absolventenberatung der Arbeitsagentur hilft weiter. CAZ hat zwei Mitarbeiterinnen besucht.

 

 

 

 

 

Da studiert man jahrelang vor sich hin und dann ist es plötzlich zum Greifen nah – das Studienende. Nur die wenigsten haben von Anfang an klare Vorstellungen, was genau sie nach dem Studium mit ihrem erworbenen Abschluss tun wollen.

Bei Problemen rund um den Berufs­einstieg hilft das Team der akademischen Berater der Arbeitsagentur. Unterstützung findet man sowohl in der freien Sprechstunde immer montags von 9 bis 12 Uhr in der Baracke des Studentenrats der TU Dresden (George-Bähr-Straße 1e, hinter dem Hörsaalzentrum) als auch über persönliche Ter­mine. Deren Angebotsspektrum reicht von der Erarbeitung von Bewer­bungsstrategien über individuelle Potenzialanalysen bis hin zum Üben von Assessmentcenter-Tests. Auch für „Orientierungslose“ lohnt es sich, einen Termin wahrzunehmen: „Wenn keine klaren Vorstellungen über den Berufseinstieg existieren, müssen wir vorher wissen, wo der Schuh drückt. Auch können wir uns besser vorbereiten, wenn bereits ein Lebenslauf übersandt wurde“, meint Absolventenberaterin Cathleen Hofe­ditz.

Grundsätzlich empfehlen die Berater, bereits im Studium Präsenz bei Unternehmen zu zeigen. Dazu ist es beispielsweise lohnenswert, Firmenkontaktmessen zu besuchen, fachspezifische Nebenjobs auszuüben oder die Angebote der einzelnen Fakultäten zu nutzen. Denn nach wie vor spielen auch Beziehungen bei der Jobsuche eine Rolle. „Nur circa 35 Prozent aller Stellen werden überhaupt bei uns gemeldet, der Rest wird intern von den Unternehmen vergeben“, so Cathleen Hofeditz. Zudem sei es ratsam, sich bereits vor Ende des Studiums mit dem Berufseinstieg zu beschäftigen und sich drei Monate vor Abschluss arbeitssuchend zu melden. „Wer sich frühzeitig kümmert, hat höhere Chancen, nahtlos ins Berufsleben einzusteigen. Wir können den Studierenden bei festen Vorstellungen vor allem dabei helfen, wirklich alle Bewerbungskanäle auszuschöpfen“, sagen die Beraterinnen.

Das Angebot beschränkt sich jedoch nicht nur auf Absolventen, wie Beraterin Grit Förster erklärt: „Rat bekommt hier jeder, der immatrikuliert ist oder war. Eine Arbeitslosen- oder Arbeitssuchend-Meldung ist
dazu nicht erforderlich. Vom Phy­sikstudenten, der nach seinem Master einen geeigneten Berufseinstieg sucht, bis hin zum knapp 50-jährigen Familienvater, der nach jahrelanger Elternzeit noch mal neu durchstarten will, kann jedem geholfen werden.“ Auch Studienfachwechsel, berufliche Neuorientierung und Existenzgründung gehören zum Themenfeld.

Mehr Infos zum Thema erhaltet ihr auf der Homepage der Arbeitsagentur.

Text und Foto: Paula Luise Goltzsche

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