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Burnout-gefährdet? Mach den Test bei der TU-Studie

Müde? Lustlos? Alles doof? Augen auf, wenn du dich häufiger so fühlst, das sind die ersten Anzeichen eines drohenden Burnouts. Psychologen der TU führen dazu eine Studie durch.

 

 

 

 

 

 

Studenten kämpfen an vielen Fronten. Wir wollen die eigenen Ansprüche und die Erwartungen unserer Eltern erfüllen, in der Regelstudienzeit bleiben, um weiter BAföG zu bekommen, nebenbei ein paar Euros für den nächsten Urlaub dazuverdienen, ein bisschen Sport treiben und gern die ein oder andere Party besuchen. Und dann kommt auch zuverlässig am Ende jedes Semesters wieder die Prüfungszeit – Stress pur!

Erwiesen ist: Der menschliche Körper ist darauf ausgelegt, mit Stress umgehen zu können, kurzzeitig kann er uns sogar zu Leistungsspitzen verhelfen. Dauerhaft bewirkt er jedoch das Gegenteil: Das Stresshormon Cortisol schwächt das Immunsystem, macht uns anfälliger für Infekte und stört sogar unseren Schlaf. Die beste Basis für Burnout oder sogar Depressionen! Worin der Unterschied liegt? Während für Burnout keine festen Symptome existieren, wird man bei einer Depression andauernd, für mindestens zwei Wochen, von Gefühlen wie Freudlosigkeit, Schuld oder sogar Hoffnungslosigkeit geplagt, so die Deutsche Stiftung für Depressionshilfe.

Deshalb ist es besonders in arbeitsintensiven Phasen wichtig, sich die nötigen Erholungspausen zu gönnen. Diese sollte sich jeder individuell gestalten, der Schlüsselsatz heißt: Tu dir was Gutes! Sport treiben, Konzertbesuche, frische Luft oder gemütliches Kochen mit Freunden – egal was dir hilft, den Kopf frei zu bekomme,n ist bei Burnout das Richtige! Sollten die Symptome aber selbst nach dem Urlaub andauern, ist eine Depression wahrscheinlicher. Dann heißt es: nix wie professionelle Hilfe annehmen. Eine gute Anlaufstelle ist die Psychosoziale Beratungsstelle des Studentenwerks Dresden oder der Arzt deines Vertrauens.

Falls du testen möchtest, ob auch du gefährdet bist, kannst du das als Teilnehmer einer großen Studie der TU Dresden zu Ursachen und Verbreitung von Burnout. Psychologen befragen seit Anfang 2015 wiederholt Personen im Alter von 18 bis 68 Jahren und wollen diese über zwölf Jahre testen. Du kannst dich unter https://burnout-studie.psych.tu-dresden.de/ anmelden und in einem fünfzehnminütigen Test deine persönliche Burnout-Gefährdung überprüfen. Mit diesem Wissen bist du selbst für die nächsten Prüfungszeiten bestens gerüstet.

Text: Paula Luise Goltzsche

Foto: Photocase

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