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CAZ-Jahresvorschau: Es wird ein perfektes Jahr

Jahresrückblicke hatten wir genug, im Januar ist es wie immer Zeit für die große CAZ-Jahresvorschau. Wir wollen nicht zu viel verraten, nur so viel: Uns steht auch 2016 ein perfektes Jahr bevor.

 

 

 

 

 

Jahresrückblick … pff … wer macht denn so was? Jahresvorschau ist das neue Schwarz! CAZ-Redakteur Max Helm hat zu Weihnachten die Weissagungen von Glückskeksen interpretiert und literweise Yogitee geschlürft. Und hier ist er: Der ultimative Jahresausblick des Ultimatums. Pathetisch wie die Pegida-Hymne, mindestens acht Armlängen lang und definitiv dazu geeignet, die Bevölkerung zu verunsichern.

Ich … kann nicht mehr. Es ist vorbei. Als sich meine ganze Familie zu Weihnachten genüsslich über Klöße, Gans und Rotwein hermachte, saß ich vor meinem gewöhnlichen Mahl: Glückskekse mit Jogitee. In den letzten Wochen habe ich ganze 1341 Glückskekse und 280 Liter Jogitee zu mir genommen. Ich kann jetzt im Lotussitz aufs Klo gehen. Doch es hat sich gelohnt, denn wie wir alle wissen: Diese Prophezeihungsleckereien enthalten die Wahrheit. Die gesammelten Sprüche habe ich verbrannt und den Glöckner von Notre Dame beschworen. Kling, klong. Und da ist sie nun: Die Zukunft!


Januar

Nach Weihnachten sind die Studenten zu fett. Um wenigstens „exzellent aussehende“ Universität zu bleiben, werden bis auf eine Ausnahme alle Toiletten im Potthoff-Bau geschlossen. Studenten bewegen sich halt nur für Kaffee und Klos. Der FSR findet diese Idee klasse – und veranstaltet einen großen Wettlauf. 1. Preis ist eine Ente. Ja, die für Urin.

Februar

Schock für Dresdens Lehrämter. Kaum ist der „Estrich 6“ im Klemperersaal installiert – kommt der „Estrich 6s“ auf den Markt. Das kann sich die TU nicht verkneifen. Also: Boden raus und erneuern ist angesagt. Dauert ja nur fünf Monate.
Außerdem: Designwettbewerb – das Studentenwerk Dresden sucht das häss­lichste Mensageschirr. Damit es nie­mand mehr mit nach Hause nimmt. Wirt­schafts­ingenieur Waldemar B. (37) gewinnt den Wettbewerb mit den Gipsabdrücken seiner Genitalien.

März

Nach einem Jahr Diplom wechseln die Wirtschaftswissenschaftler wieder auf Bachelor/Master. Ein dreijähriges Gutachten kommt zu einer bahnbrechenden Erkenntnis: Das Diplom löst überraschenderweise nicht alle Probleme. So ein Mist aber auch.

April

Universität 2.0: E-Learning an der TUD. Das Prüfungs­amt entscheidet, dass Prof. Werner J. Patzelt seine Vorlesungen als Facebook-Post veröffentlichen darf. Für ihn bleibt zu hoffen, dass bis dahin die Kommentar-Funktion eingeschränkt wird.
Außerdem: An einem regnerischen Montagabend wird eine Men­schen­menge vor der Semperoper beim Absingen des Deutschlandliedes vom Blitz getroffen und in weiße Friedens­­tauben verwandelt. Der griechische Bergwirt und Theater­schauspieler Zeus H. hierzu im CAZ-Interview: „Hoppla.“

Mai

Das Zeltschlösschen wird Flücht­lingsunterkunft. Morten aus dem Siedepunkt übernimmt die Security. Alleine.

Juni

Aufgrund der Bauarbeiten für die neue Straßenbahnlinie auf dem Zelleschen Weg muss die SLUB vorübergehend für drei Jahre geschlossen werden. Der Ersatzstandort ist die ZeltSLUB in Tharandt.

Juli

Juhuu! Endlich wieder Saunieren im Unisportzentrum. Die Raum­ver­waltung ist so freundlich, das BZW als Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Doch müssen einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden: Die Temperaturen können selbst für geübte Saunatoren gesundheitsgefährdende Werte erreichen. Diese Erfahrung muss auch KoWi-Studentin Dana Maria J. machen: Ihr Hausschwein Lennart, welches sie im September 2015 versehentlich dort vergaß, konnte in der Mensa drei Stunden später als Spanferkel verkauft werden.

August

Die TU-Webseite wird erneuert. Wis­senschaftler der Fakultät Informatik orientieren sich an den Wachs­tumsphasen von Igelstacheln, dem Sozialverhalten pubertierender Teenager und dem Bauplan des zweiten Todessterns und finden einen Weg, die Seite noch ein Stück komplizierter zu gestalten. Dafür wird der Universität die Christopher-Nolan-Gedenkmedaille verliehen.

September

Ein gigantischer Heuballen stößt auf dem Fritz-Förster-Platz gegen einen Sack Reis, der daraufhin umfällt. Mathestudent Yuheng W. ist empört.

Oktober

Spiegel, FAZ und Zeit titeln: Mehr Studenten als je zuvor in Deutschland. O-M-G! Wer hätte das gedacht?! Also ich nicht. Der Glöckner zieht eine merkwürdige Miene und hustet: „Thanks, Captain Obvious!“

November

Das Wetter ist scheiße. Außerdem: Mensafrau Bertha-Beate Z. erleidet einen Nervenzusammenbruch, weil der 8951. Student seine blöde Emeal-Bescheinigung vergessen hat. Sofortige fruchtige-Tomatensaucen-Infusion ist erforderlich.

Dezember

Interviewserie der CAZ zum Weih­nachtsfest.
Elmar H: „Früher war mehr Lametta!“
Mandy F: „Balt dörfen wir gar kain Weinachten mer feiern wegen die Flüchtlinge!“
Jörg K: „Das ist der heißeste Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.“

 

Text: Maximilian Helm

Fotos: Gina Sanders/Quelle: Fotolia.com, SLUB Dresden/Henrik Ahlers

 

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