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Das kann, das muss, das hätte! – So setzt du Prioritäten

Worum geht's? Zeitmanagement, Prüfungsvorbereitung, SLUB, Studium

Gerade in der Prüfungszeit fließt das Adrenalin, und die Zeit wird knapper denn je. Aber: Wenn ihr die richtigen Prioritäten setzt, kommt ihr sicher zum Ziel. CAZ hat ein paar Strategien.

Das Telefon klingelt, der Magen knurrt, die Kippen sind alle, das Lesezeichen fliegt durch die Gegend, den Satz, den man in die Hausarbeit einfügen wollte, hat man eh gerade wieder vergessen, und jetzt kommt auch noch der Mitbewohner mit einem Brief ins Zimmer ... Oups, schon wieder vergessen, die Bücher fristgerecht in der SLUB abzugeben!

Gerade dann, wenn man sie am dringendsten benötigt, scheint sie verschwunden: die Zeit. Die Freizeit oder einfach nur die Reserven, die jeder normale Mensch benötigt, um das, was ansteht, ordentlich zu bewerkstelligen. Das Studium ist nicht nur ein Test, ob man alle Formeln oder Vokabeln auswendig kann oder ob man seine berufsbedingten Fähigkeiten entwickelt. Im Studium geht es auch darum, sich Ziele zu stecken und diese einzuhalten.

Profis für Themen rund um das Zeitmanagement und die gesunde Prioritätensetzung, wie zum Beispiel der diplomierte Sozialpädagoge und Psychologe Matthias Dauenhauer, haben sich mit dem Thema „zum Ziel kommen“ beschäftigt.

Matthias Dauenhauer gibt seinen Patienten vor allem die Aufgabe, die eigenen Vorhaben oder Herausforderungen entsprechend der Eisenhower-Matrix in dringlich oder nicht dringlich, wichtig und unwichtig einzuteilen. Hunger – nicht diskutabel. Wenn ihr Hunger habt, dann ist das wichtig und eilig gleichermaßen, sonst kommt beim Büffeln später auch nichts Gescheites bei raus. Nehmen wir dann aber die Bücherabgabe bei der SLUB. Auch wenn die Prüfung am selben Tag wichtiger ist, wäre der Abgabetermin der Bücher dringlich und wichtig, sonst fallen Gebühren an. Entsprechend empfiehlt es sich, rechtzeitig zu verlängern, neu auszuleihen, eben am besten im Vorhinein zu agieren. Oder dann beides am gleichen Tag zu erledigen – die Prüfung meistern und sofort darauf flinken Fußes noch zur Bibliothek laufen.

Ein Gewinnspiel könnte vom Einsendeschluss her dringlich sein, allerdings ist dies nicht wichtig. Vielleicht sagt ihr jetzt, na das ist ja jedem Kleinkind klar, dass die Prüfung vorgeht. Aber seien wir hier mal ehrlich – wie oft habt ihr euch schon mit etwas abgelenkt, gerade in der Zeit, in der es drauf ankommt?

Matthias Dauenhauer empfiehlt den Sinnsuchenden, auch ab und zu kurz vom Alltag auszusteigen und die eigenen aktuellen wichtigen und dringenden (bzw. unwichtigen und nicht dringenden) Vorhaben miteinander abzugleichen. Was ist für die Uni, was ist mir persönlich wichtig? Was ist wirklich dringend? Welche kurzfristigen, mittel- oder langfristigen Folgen haben meine Entscheidungen, beziehungsweise was wären die Vor- und Nachteile? Welche Konsequenzen hat mein Handeln für mich selbst oder mein Umfeld?

Manche Studenten brauchen den zeitlichen Druck, aber das bedeutet auch immer, dass man keine Reserven hat, wenn etwas Dringliches und Wichtiges dazwischenkommt. Eine Krankheit, die eine Erholungszeit abverlangt, ist schwer planbar, könnte aber euer Ziel sprengen. Und was ist, wenn man die Mahnungen missachtet und eine Zahlung, für die man die Knete grad nicht dahat, nicht bewerkstelligen kann? Ungünstig! Der Kluge bereitet die wichtigen Dinge vor Eintritt in die Prüfungszeit vor!

Und zum Schluss noch ein hilfreicher Veranstaltungshinweis: Der Career-Service der TU Dresden und die beiden Dozenten Moritz Schroth und Jenny Vaupel, ebenfalls von der TU Dresden, laden am 20. März von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr im Bürogebäude der Strehlener Straße 22/24 (Raum 502) zum Workshop „Zeitmanagement – Prioritäten setzen und Ziele stecken“ ein

Text und Foto: Marion N. Fiedler

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr ein tolles Projekt, das ihr gerne in der CAZ vorstellen wollt? Oder gibt es Probleme an der Uni, über die wir berichten sollten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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