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Datenspuren 2015: Wer liest meine Mails?

Am 24. und 25. Oktober organisiert der Chaos Computer Club Dresden in den Technischen Sammlungen Wochenende rund um Datenschutz und -sicherheit.

 

„Datenschutz geht jeden was an!“ erklärt Frank Nord, Informatikstudent an der HTW im 5. Semester. „Tagtäglich kommunizieren wir mit Menschen, und nach dem NSA-Skandal ist bekannt, dass unsere Kommunikation überwacht wird. Ich denke nicht, dass viele Studenten wissen, dass die Verschlüsselung von tagtäglichen Nachrichten nichts Illegales, sondern im Gegensatz dazu etwas sehr Sinnvolles ist.“

Daher wählten die Computerexperten vom Chaos Computer Club, kurz C3D2, für die Veranstaltung „Datenspuren“ den Untertitel „Hackers in the house – Crypto is not a crime“. Koeart, der gerade seine Abschlussarbeit in der Mechatronik an der TU Dresden schreibt, erklärt dieses Motto: „E-Mail-Verschlüsslung ist ein Equivalent zum Briefgeheimnis“, und ergänzt: „Ein E-Mail-Geheimnis gibt es nicht, daher muss sich jeder selbst drum kümmern, dass die eigenen Daten geschützt bleiben. Die wenigsten möchten, dass die eigene Kommunikation vor allem auf persönliche Details für politische oder werbebezogene Hintergründe gescannt wird.“

Zum Wochenende dürfen Interessierte zu diversen Vorträgen und Workshops dabei sein und sich nach den Diskussionen das Museum und die Ausstellungen in den „Technischen Sammlungen Dresden“ ansehen. „Wir freuen uns auf die Eröffnungsrede von Linus Neumann, einem Sprecher des Chaos Computer Clubs“, erläutert das studentische Vorbereitungsteam. „Desweiteren haben wir noch andere tolle Vortragende eingeladen.“ Darunter wird auch Anna Biselli, die ehemalige Sprecherin des Fachschaftsrates Informatik an der TU Dresden sein, die einen Vortrag über den NSA-Untersuchungsausschuss hält. „Am spannendsten wird aber sicherlich die Podiumsdiskussion werden, denn dort kann jeder seine Fragen zu den Grenzen des Geheimen stellen.“ Neben Anna Biselli werden dem Podium auch Gordian Meyer-Plath, Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz in Sachsen, sowie Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs, beiwohnen.

Der C3D2 sucht übrigens noch helfende Hände. Wer Interesse hat, kann sich einfach auf der Website erkundigen. Dort findet ihr auch weitere Infos zum Vortragsprogramm.

Mehr über den C3D2 findet ihr auf https://c3d2.de

 

Text und Foto: Marion N. Fiedler

 

 

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