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Der Feind lauert im Netz: Cryptoparty der Informatiker

Wir hinterlassen täglich unsere Spuren im Internet – meist ohne es zu merken. Die Fakultät Informatik will bei der Cryptoparty am 8. Juni Abhilfe schaffen und zeigen, wie man sicher surft.

Seien wir ehrlich, unsere Wissenslücken sind eklatant. Und trotzdem regen wir uns trefflich auf, wenn irgendwo wieder Browserverläufe mitgeschnitten oder E-Mails abgefangen werden.

Aber verzaget nicht. Auch n00bs wie uns kann geholfen werden. Auf der nunmehr dritten Cryptoparty an der Informatik-Fakultät kommen nicht nur eingefleischte Computerliebhaber auf ihre Kosten. Gerade für Neulinge gibt es spezielle Angebote etwa zum anonymen Surfen oder zum Verschlüsseln von E-Mails.

Denn auch wenn die Piratenpartei mittlerweile aus den Medien verschwunden ist, Datenschutz bleibt aktuell. „Datensicherheit ist immer wichtig. Ich will meine privaten Daten schützen, mein Arbeitgeber will Sourcecode und andere Interna schützen“, sagt Lukas Resch, der im 3. Mastersemester Informatik studiert und einer der Hauptorganisatoren ist. „Jeder hat Dinge, die er nicht der ganzen Welt mitteilen will. Datensicherheit war nie nicht aktuell. Die notwendigen Maßnahmen ändern sich allerdings mit den technischen Mitteln.“

Das Fazit vom Vorjahr war durchaus positiv. Es gab 2015 mehr Teilnehmer als erwartet – besonders groß war das Interesse am spurenlosen oder zumindest spurenarmen Surfen. Dementsprechend planen die Organisatoren dieses Jahr ihre Raumverteilung neu. Insgesamt wird wieder eine vergleichbare Palette an Workshops und Vorträgen angeboten wie im Vorjahr. Dabei gibt es keinen Plattform-Fokus: Mac, Linux, Windows – alles ist recht und willkommen.

Vor Ort wird es ferner wieder Getränke im Café ASCII geben sowie ausreichend Raum für zwischenmenschlichen Austausch. Wer hungrig ist, kann zudem auf das Abendangebot der naheliegenden Mensa zurückgreifen.

Los geht es am Mittwoch, den 8.6., 17.30 Uhr, im Hörsaal APB/E023 der Informatik-Fakultät mit einer Keynote-Lecture. Daran anschließend gibt es verschiedene Formate zu verschiedenen Themen. Ach so, Laptop (bestenfalls mit Thunderbird installiert) und Lichtbildausweis nicht vergessen. Letzteren braucht ihr zum Key-Signing – dem Austausch von Schlüsseln zum Verschlüsseln. Ziel ist dabei der Aufbau einer Community of Trust, die nicht auf zentralisierte oder kommerzialisierte Authentifizierung angewiesen ist.

Weitere Infos zur Cryptoparty findet ihr hier.

Text: Marcel Sauerbier

Foto: Spacejunkie/Photocase

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