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Ein Problem? Kein Problem! Coaching im Lehramtsstudium

TU Dresden Coaching für Lehramtsstudenten
Lehramtsstudentin Susanne Rentsch hat das Coaching weitergeholfen.

Worum geht's? Studenten, TU Dresden, Coaching, Lehramt, Tetralemma-Methode

Will ich wirklich mal vor einer Klasse stehen? Wenn du auf Lehramt studierst und Zweifel hast, hilft dir vielleicht eine spezielle Coaching-Methode an der TU Dresden.

 

Wer auf Lehramt studiert, wird Lehrerin bzw. Lehrer. Eine banale Aussage? Für mich ist es das nicht. Kurz vor dem Ende meines Studiums bin ich plötzlich gar nicht mehr so sicher, ob der Weg in die Schule wirklich die richtige Entscheidung für mich ist. Eine Möglichkeit, sich als Lehramtsstudentin oder Lehramtsstudent in solchen Fällen Unterstützung zu suchen, ist das lehramtseigene Studienprojekt TUD_MTC. Eine der drei Säulen des Projektes ist das Coachingbüro. Dorthin wende ich mich mit meinem Entscheidungsproblem: „Soll ich nach dem Lehramtsstudium in die Schule gehen oder nicht?“ In einer knapp einstündigen Einzelsitzung setzen sich ein ausgebildeter Coach und ich mit meinen Zweifeln auseinander.

Referendariat: Pro und Contra

Wir arbeiten dabei mit der sogenannten Tetralemma-Methode, bei der es darum geht, in einer Entscheidungssituation verschiedene Positionen danach zu befragen, wie es sich anfühlen würde, sich für einen bestimmten Weg zu entscheiden. Im Beratungsgespräch mit dem Coach spreche ich darüber, dass sich der Gedanke an das Referendariat und die Schule für mich einengend, stressig und erdrückend anfühlt. Auf der anderen Seite verbinde ich die Position „Was ist, wenn ich nicht in die Schule gehe, sondern versuche, nach dem Studium an der Uni zu bleiben?“ eher mit Vertrauen und Sicherheit. Meine Gedanken und Gefühle notieren wir in Form von Bildern und Schlagwörtern auf farbigen Karten.

Neue Sicht auf die eigene Situation

Es fällt mir nicht immer leicht, von den rein rationalen Argumenten wegzukommen und in mir selbst nachzuspüren, worum es bei der Entscheidung für mich „wirklich“ geht. Durch zusätzliche Impulsfragen des Coachs komme ich aber im Gespräch zu der Erkenntnis, dass hinter meinen Zweifeln auch die große Angst steht, ein sicheres Umfeld zu verlassen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, der mit Ungewissheit und Misserfolgen verbunden sein könnte. Mit dieser neuen Sicht auf mich selbst und meine Situation gehe ich aus dem Coachinggespräch. Die endgültige Entscheidung kann mir der Coach nicht abnehmen. Aber ich merke, dass mich die individuelle Unterstützung auf dem Weg dahin bestärkt und mir dabei hilft, mich in meiner Lehrerinnenpersönlichkeit weiterzuentwickeln.

Text: Susanne Rentsch
Foto: privat

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