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Entscheidungshilfe: Viele Wege führen zum Master

Mit einem Master hast du besser Jobaussichten
Mit einem Master hast du besser Jobaussichten

Worum geht's? Masterstudium, Einschreibung, Zulassung, Studienführer

Den Bachelor in der Tasche und wie nun weiter? Wenn ihr euren Master draufpacken wollt, gilt es einiges zu beachten, wie CAZ-Redakteurin Inga Schütte aus Erfahrung weiß.

Drei Jahre sind es von Beginn des Studiums bis zum ersten Abschluss. Das klingt erst mal nach einer langen Zeit. Doch diese Zeit ist erfahrungsgemäß schneller verflossen als angenommen, und plötzlich ist er da, der Bachelorabschluss und mit ihm die große Frage: „Was nun?“

Nach einem BA gibt es prinzipiell erst einmal zwei Möglichkeiten: Ihr könnt ins Berufsleben einsteigen oder einen Masterstudiengang anschließen. Dabei werden sich viele wohl für letztere Option entscheiden, da ein Master auf dem Arbeitsmarkt in vielen Fällen doch ein attraktiveres Einstiegsgehalt bietet oder manche Firmen und Unternehmen ihn sogar voraussetzen. Allerdings ist die Fächerbreite bei den verschiedenen Masterstudiengängen so vielfältig, dass man schnell mal den Überblick verliert. Was also tun?

Rechtzeitig Möglichkeiten checken

In jedem Fall erst mal ruhig durchatmen und sich genau überlegen: „Was will ich eigentlich machen?“ Die Antwort darauf kommt meist nicht über Nacht, weshalb ihr rechtzeitig anfangen solltet, darüber nachzudenken. An dieser Stelle sei gesagt: Drei Tage vor Ablauf der Einschreibefrist ist nicht rechtzeitig. Schaut euch also ruhig auf mehreren Uni-Seiten nach verschiedenen, vielleicht auch neuartigen Master-Studiengängen um. Prüft dabei auch immer, ob euer BA-Abschluss für eine Masterzulassung reicht, also ob euer NC gut genug ist und ob es inhaltliche Gemeinsamkeiten gibt. Auf www.studienwahl.de, einem Portal der Stiftung für Hochschulzulassung und der Bundesagentur für Arbeit, könnt ihr zum Beispiel nachlesen, welcher Studiengang zu euch passt und wo ihr welche Fächer studieren könnt.

Immer einen Plan B in der Tasche

Aber es gibt noch weitere Gründe, sich rechtzeitig Gedanken zu machen. Manche Universitäten erfordern einen Aufnahmetest, für den man sich gut vorbereiten sollte, oder fordern besondere Leistungsnachweise an. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung. Nachdem ich mich für einen Master in Philosophie entschieden hatte, hat es fast drei Monate gedauert, bis ich endlich immatrikuliert worden bin. Der Grund war, dass ich meinen Bachelor in einem anderen geisteswissenschaftlichen Fach gemacht hatte und nun in einer Art Sisyphusarbeit nachweisen musste, dass ich genügend Credits für das Fach erworben habe. Manchmal muss man eben einen langen Atem beweisen und für den Notfall auch immer einen Plan B in der Hinterhand haben.

Mund-zu-Mund-Propgagande nicht unterschätzen

Informiert euch aber nicht nur im Internet, sondern nutzt auch andere Medien, beispielsweise das Zeit-Magazin, das einen Studienführer herausgebracht hat. Wenn möglich, nutzt auch die Angebote der „Offenen Tür“, schaut euch die Uni vor Ort an und sprecht mit den Studierenden. Denn alles in allem geht es nicht nur darum, die nächsten zwei Jahre hauptsächlich Spaß und Partys im Studium zu haben, sondern sich auch irgendwann bewusst zu werden, dass man mit seinem Uni-Abschluss auch eine Arbeit finden muss.

Text: Inga Schütte
Foto: seleneos/photocase.com

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr ein tolles Projekt, das ihr gerne in der CAZ vorstellen wollt? Oder gibt es Probleme an der Uni? Über welche Campusthemen sollen wir in der CAZ berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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