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Fleischlos im Urlaub – als Veganer ins Ausland

vegan leben im Ausland
Als Veganer muss man im Urlaub nicht nur von Flüssignahrung leben.

Worum geht's? TU Dresden, vegan, Vegan Passport, Vanilla Bean

Die vegane Lebensweise in den Ferien konsequent durchzuziehen, ist nicht immer einfach – aber nicht unmöglich. CAZ hat Tipps für eingefleischte Veggie-Fans.

Wer sich vegan, also komplett ohne tierische Produkte ernähren will, hat es in Deutschland vergleichsweise einfach. Das Angebot ist inzwischen da: In Großstädten wie Dresden gibt es eine Handvoll guter vegetarischer und veganer Restaurants und auch unsere Mensen sind gut aufgestellt. Aber wie sieht es aus, wenn man die Heimat mal verlässt? Damit ihr trotz Sprachbarriere und kultureller Unterschiede keine böse Überraschung erlebt, hat CAZ Experten um Rat gefragt.

Vorbereitung ist alles

Fabi, der dieses Jahr seinen Master in Medienforschung an der TU Dresden gemacht hat, meint, dass Vorbereitung das Wichtigste ist: „Ich habe mich vorher im Internet informiert und vor Ort ständig geschaut, wo es vegane Restaurants und Imbisse gibt“, erklärt er. Empfehlenswert sei es auch, die wichtigsten Wörter in der Sprache des Landes zu lernen, in das ihr reist, um beispielsweise die Inhaltsstoffe auf Verpackungen checken zu können.

Wer sich nicht auf die eigenen Sprachkenntnisse verlassen kann, sollte „vegane Reisepässe“ benutzen. Der „Vegan Passport“ beispielsweise ist ein Heftchen und erklärt auf 79 Sprachen, was Veganer essen und was nicht. Für 6 Euro kann man es auf www.rootsofcompassion.org bestellen oder im App Store, Windows Store oder Google Play unter „Vegan Passport“ die App runterladen.

Selbst vegan kochen geht immer

Eine kostenlose, aber abgespeckte Variante gibt es auf dem Thinkvegan-Blog. „Den veganen Pass kann man beispielsweise beim Besuch im Restaurant abgeben“, erklärt Fabi, der sich dank dieses Wörterbuchs in Russland gut durchgeschlagen hat. Eine weitere praktische App ist „vanilla bean“, die auf einer Karte vegane und vegetarische Speisemöglichkeiten in der Nähe anzeigt.

Grundsätzlich sei es eigentlich gar nicht problematisch, im Ausland fleischfrei zu essen, so Lorenz‘ Erfahrung, Vegetarier und Student der Medienforschung im 4. Semester an der TU Dresden. Er sagt, dass es zum Beispiel in den größeren Städten Polens viele Lokale mit einem gutem vegetarischen Angebot gibt. Aber: „Restaurantbesuche in den ländlichen Regionen hingegen sind schon fast sinnlos“. Und er ergänzt lachend: „Außer man bestellt eben nur Knödel ohne Fleisch.“ Der Dresdner empfiehlt, einfach selbst zu kochen, denn „das geht vegetarisch, egal wo man ist“.

Text: Nerea Eschle
Foto: Pixabay/silviarita

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr ein tolles Projekt, das ihr gerne in der CAZ vorstellen wollt? Oder gibt es Probleme an der Uni? Über welche Campusthemen sollen wir in der CAZ berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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