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Freizeittrend: Eingesperrt im „Nudelturm“

Ein neuer Trend geht um. Mehrere Menschen lassen sich in einem Raum einschließen und haben anschließend eine Stunde Zeit, um von selbst wieder herauszufinden. CAZ hat es ausprobiert.

Licht aus, Handschellen klicken, der Schlüssel dreht sich im Schloss und wir sitzen fest. Zappenduster. Wie soll man hier bitteschön wieder herauskommen? Jetzt heißt es, einen kühlen Kopf zu bewahren, denn die Uhr tickt unaufhörlich rückwärts. Und was passiert, wenn sie bei Null angekommen ist und wir das Rätsel zur Freiheit immer noch nicht gelöst haben, wollen wir lieber nicht wissen. Vielleicht kommt ein Schwall kaltes Wasser von der Decke oder der Fußboden tut sich auf?

In immer mehr Städten gibt es inzwischen solche Adventurerooms. Auch Dresden hat seit einigen Monaten sein „Spielzimmer“. In der siebten Etage des ehemaligen Restaurants „Nudelturm“ am Albertplatz hat Christoph Eske (Foto) einen Abenteuerspielplatz der besonderen Art eingerichtet. Er selbst lernte die Idee im Ausland kennen, war sofort davon überzeugt und wusste: So etwas klappt auch in Dresden.

Mitmachen können Teams von zwei bis sieben Personen, wobei es nicht unbedingt auf die Anzahl der Teammitglieder ankommt, ob und wie schnell man herausfindet. Gefragt sind vielmehr Intelligenz, Neugier, Kombinationsgabe und Spaß am Denken und Entdecken. Denn den Schlüssel zur Ausgangstür findet man nur durch systematisches Vorgehen. Peu à peu muss ein Rätsel nach dem anderen gelöst, eine Aufgabe nach der nächsten erfüllt werden. Um nichts vorwegzunehmen, ist in den Räumen selbst das Fotografieren verboten, schließlich könnte man schon anhand einzelner Details im Vorfeld auf Lösungen kommen. Nur so viel sei verraten: In jedes Regal, jede Ritze zu schauen, alles anzufassen und auszuprobieren und um die Ecke zu denken, empfiehlt sich unbedingt. Und im Nachhinein kann ich sagen: Es ist ganz schön knifflig, aber es macht einfach einen Riesenspaß! „Die Leute sind alle begeistert. Bei uns haben auch schon Kinder und sogar Rentner mitgespielt“, erzählt Christoph.  

Drei Themenräume stehen zur Auswahl: ostalgische Räumlichkeiten, das Labor eines verrückten Professors und das Schweizer Original, das ein Lehrer für seine Schüler entwickelt hat und das wir gespielt haben. A propos: Schon nach wenigen Minuten sind wir im totalen Spielemodus, rennen hin und her und freuen uns über jedes Aha-Erlebnis. Doch den Schlüssel halten wir immer noch nicht in den Händen, als plötzlich die 60 Minuten um sind ... Was nun?

 

Mehr Infos findet ihr unter www.adventurerooms-dresden.de

 

 

Text: Ute Nitzsche

Foto: Rico Stehfest

 

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