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Gaumenfreuden: Mit STUBE auf kulinarischer Weltreise

Wie schmeckt es in anderen Ländern? Das Studienbegleitprogramm STUBE lädt zum kulinarischen Austausch ein und lässt internationale Studenten über die Essgewohnheiten ihrer Heimat sprechen.

 

 

Schnitzel oder Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelbrei können bei Gästen aus dem Ausland durchaus für Irritation sorgen. STUBE, das Studienbegleitprogramm, fragt sich hierzu: „Zuhause schmeckt's am besten!?“ und nutzt die Gelegenheit, um Studenten die Möglichkeit zu geben, über die Essgewohnheiten ihrer Heimatländer zu sprechen.

Das Studienbegleitprogramm STUBE betreut Studenten aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa. In Zusammenarbeit mit der katholischen/evangelischen Studentengemeinde soll am Montag, den 22. Februar um 20 Uhr in der katholischen Gemeinde St. Paulus (Bernhardstraße 42) ein gemütlicher Abend gestaltet werden.

Rund um eine Podiumsdiskussion wird ein Austausch über die Ess- und Lebensgewohnheiten ausländischer Studenten stattfinden. „Wenn man über Essen redet, ist vieles selbstverständlich, weil es zum Alltag gehört“, stellt Benedikt Krüger (Foto) fest, der die Veranstaltung mit organisiert hat. Doch wenn man beginnt, sich mit Kommilitonen auszutauschen, bemerkt man, dass das alles andere als selbstverständlich ist. Denn im Essen spiegle sich, laut Benedikt Krüger, auch die Gesellschaft.

Eine Studentin, deren Heimat eine dörfliche Region im Kamerun ist, erzählte, dass es in ihrer Familie üblich sei, die Mahlzeit mit vielen Verwandten in der großen Gruppe am Nachmittag einzunehmen. Eine andere Kommilitonin, die aus einer größeren Stadt stammt, berichtet wiederum von anderen Gewohnheiten. Doch eines haben beide gemeinsam: In beiden Familien ist es üblic, Lebensmittel frisch auf dem Markt einzukaufen und selbst aufwändig zu kochen. Bestimmte Trends, wie vegetarische Ernährung oder einen gewissen Bio-Anspruch, die man in Deutschland schon seit mehreren Jahren beobachten kann, spielen ganz woanders auf der Erdkugel kaum eine Rolle. Diese Unterschiede sind es, die eine Diskussion gerade so interessant machen. Nachdem die Besucher den Berichten der ausländischen Studenten gelauscht haben, wird es noch eine Verkostung mitgebrachter, für den deutschen Gaumen sicher exotischer, Leckereien geben.

Der Abend ist jedoch nur ein kleiner Teil einer Veranstaltungsreihe zum Thema „weltweit essen“. Neben einer Ausstellung findet am 12. März eine weitere Veranstaltung statt, in der es sich darum drehen wird, wie Lebensmittelkonzerne mit ihren Werbestrategien die Ernährung im „globalen Süden“ beeinflussen. Die gesundheitlichen Konsequenzen für die Bevölkerung durch die Vermittlung falscher Ideale seien, laut Benedikt Krüger, enorm. Es soll außerdem ein Gespräch mit lokalen Unternehmen, wie der Foodsharing Initiative und dem Projekt „Dein Hof“, geben. „Den Leuten soll gezeigt werden, dass es gut praktikable Alternativen zur der Spur gibt, die die Lebensmittelkonzerne vorgegeben“, erklärt Benedikt Krüger.

Doch am 22. Februar wird es erst einmal darum gehen, Erfahrungen und Erlebnisse rund um Essen in verschiedenen Kulturen auszutauschen. Interessierte sind willkommen, unbekannte Länder durch landestypische Kost zu erkunden.

Mehr Infos zu STUBE findet ihr hier.

Text und Foto: Franziska Welke

 

 

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