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Genervt vom Studium: Und was nun?

Irgendwie hast du keine Lust mehr? Der Lernkram nervt und Sozialpädagoge willst du eigentlich sowieso nicht werden? Für solche Fälle bietet die Agentur für Arbeit Workshops an.

 

 

 

 

Am 5. und 6.11. gibt es einen von der Agentur für Arbeit organisierten Workshop zum Thema „Vom Studium enttäuscht – was nun?“, bei dem die Trainer und Berufs- und Studienberaterinnen Dr. Angelika Biber und Dr. Simone Willd mit den Studenten die wichtigsten Punkte der derzeitigen individuellen Studiensituation überdenken wollen. Die weiteren Themen des Workshops werden sein: Reflexion der persönlichen Erfahrung mit Studium, Jobs und Praktikum; ressourcenorientierte Auseinandersetzung mit der eigenen Person; Stärken- und Schwächenanalyse sowie die individuelle Erarbeitung beruflicher und persönlicher Ziele. Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, solltet ihr euch schnell unter Dresden.Berufsberatung@arbeitsagentur.de anmelden.

Das Team der Agentur für Arbeit steht in enger Kooperation mit dem StuRa, der die Informationen zu den für Studenten geeigneten Workshops regelmäßig publiziert beziehungsweise für die individuelleren Probleme auch Raum für Einzelgespräche schafft: Jeden Montag zwischen 9 und 11 Uhr haben sächsische Studenten die Möglichkeit, zur öffentlichen Sprechstunde mit dem Team der Agentur für Arbeit zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, mit Wartezeit müsse man aber rechnen. „Wir bieten solche Workshops gern an. Wir wollen, dass sich die Studenten über diese Angebote weiterbilden können bzw. einen Überblick über ihre Möglichkeiten erhalten“, erklärt uns Daniel Förster, Geschäftsführer beim StuRa der TU Dresden. „Auch wollen wir Ansprechpartner für die Studenten selbst in kniffligen Situationen sein.“ Er erzählt, wie das Studium manchmal ungeahnte Durststrecken mit sich bringe: „Jeder Student erlebt mal Zeiten der Überforderung, Ablenkung oder Erschöpfung. Studieren ist eben kein Zuckerschlecken. Die Noten purzeln vielleicht in den Keller, die Augenringe werden immer größer, und eigentlich kann man die SLUB schon gar nicht mehr sehen – da wir solche Hintergründe nicht nur persönlich als Studenten kennen, sondern auch über unsere Arbeit, empfehlen wir den Weg nach vorn.“

In schwierigen Phasen, am besten bevor etwas „anbrennt“, sollte man sich, auch als Musterstudent, Hilfe zur Selbsthilfe suchen. Ansprechpartner gibt es, neben dem StuRa und dem Team der Agentur für Arbeit, einige. Wer sich beraten lässt, ist einfach besser beraten. Und steht vor allem mit seinem Problem nicht allein da. Je nachdem wie intensiv die Hilfsbedürftigkeit ist, sollte man in sich hineinhorchen und überlegen, ob man zuerst allein eine Problemlösestrategie entwickeln kann. Reicht ein Gespräch mit der besten Freundin oder einem Kommilitonen vielleicht schon aus? Manchmal bedarf es einfach nur eines „Pep-Talks“, um die Barrieren zu lockern.

Leider gibt es ja aber auch kniffligere Probleme. Eine erste vertraute Anlaufstelle wären da die entsprechenden Ansprechpartner an den jeweiligen Fakultäten. Sofern die Studienberater der Fakultät nicht weiterhelfen können, haben sie Adressen und Ansprechpartner für andere Beratungsstellen parat.

Es gibt auch externe Beratungsmöglichkeiten: Braucht man Hilfe mit nervigem administrativem Zettelkram? Hakt es mit dem Bafoeg? Will man seine persönlichen Probleme lösen oder für die Zeit des Studiums ignorieren lernen, um endlich wieder Zeit oder das Quentchen Spaß am Büffeln zu finden? Braucht man eine juristische Beratung? Das Studentenwerk Dresden hat eine erstaunlich große Infrastruktur an Beratungsangeboten, und auch die Institutionen in der sächsischen Hochschullandschaft verfügen über ein allgemeines Studienberatungsangebot, wie zum Beispiel an der zentralen Studienberatung der TU Dresden auf der Strehlener Straße 24 im 5. Obergeschoss. Die den Studenten angebotenen Beratungen sind vertraulich und auf Wunsch sogar anonym. Ein zehnköpfiges Team steht den Studenten dabei zur Verfügung. Eine erste Ansprechpartnerin wäre im Moment Rovena Riemann, deren Sprechzeiten und Kontaktinformationen ihr auf der Onlinepräsenz der zentralen Studienberatung findet.

Text: Marion N. Fiedler

Foto: PR/mit freundlicher Genehmigung durch die Arbeitsagentur Pirna

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