Schreib uns per WhatsApp: 0172 77 18 33 4

HTW-Gründungsschmiede – von der Idee zur eigenen Firma

Worum geht’s? Unternehmensgründung, Start-up, HTW Dresden

Sein eigener Chef zu sein hat schon was. Doch wie gründet man überhaupt ein Unternehmen? CAZ-Redakteur Robert Härer hat bei der HTW-Gründungsschmiede nachgefragt und sich mit Dipl.-Ing. Martin Raupp (MR, Foto rechts), dem Berater und Coach der HTW-Gründungsschmiede, und Toni Kiel (TK, Foto links) als Mitbegründer und Berater von plant values GbR, unterhalten.

CAZ: Was ist die HTW-Gründungsschmiede und was macht sie so besonders in der Campuslandschaft?

MR: Die Gründungsschmiede ist Teil der Gründungsinitiative dresden exists und versteht sich als Inkubator für junge Unternehmensgründungen und nimmt eine beratende und unterstützende Funktion für die Start-ups der HTW ein. Das umfasst neben einer kostenfreien Büronutzung über zwei Jahre beispielsweise auch die Erstellung eines Businessplans, intensiven Coachings oder die Kontaktherstellung in die Wirtschaft. Das macht uns nicht nur einzigartig, sondern auch sehr bekannt in der Dresdner Gründerszene, wobei wir versuchen, möglichst viele Gründungen zu generieren und vor allem den Studierenden Mut zur Ideenentwicklung zu machen.

CAZ: Das Unternehmen plant values hatte diesen Mut, was genau steckt dahinter?

TK: Wir sind eine sehr breit aufgestellte Nachhaltigkeits-Management-Beratung aus Dresden und haben unser Büro noch 1,5 Jahre in der Gründungsschmiede. In erster Linie möchten wir Unternehmen Wege aufzeigen, was sie machen können, um nachhaltiger, umweltfreundlicher und gesellschaftskonformer zu werden. Neben unserer relativ idealistischen Vorstellung, möglichst viele Unternehmen nachhaltiger zu gestalten, weisen wir auch gezielt auf die wirtschaftlichen Vorteile von Nachhaltigkeit hin. Mittels unterschiedlicher Methoden werden so beispielsweise Ökobilanz und Produktlebenswege analysiert oder neue Optionen der Strategiefindung aufgezeigt.

CAZ: Was macht Dresden für die Start-up-Szene besonders attraktiv?

TK: Dresden ist noch nicht so gründungsüberlaufen wie Berlin, was einem den Vorteil bringt, schnell in der Szene Fuß zu fassen, sich ein cooles Netzwerk aufzubauen und sich mit Leuten aus ganz unterschiedlichen Bereichen nahezu in familiärer Atmosphäre auszutauschen. In dieser Hinsicht ist die Gründungszene am Wachsen, jedoch könnte es vielen Start-ups von Seiten der Stadt eindeutig einfacher gemacht werden, wenn man sich dort für mehr Gründungsförderung aussprechen würde.

CAZ: Verrückteste Gründungsidee? Gibt es Vorrausetzungen für die Unterstützung durch die HTW?

MR: Die erste Voraussetzung ist immer eine Idee und eventuell ein Alleinstellungsmerkmal (USP), welches dann anschließend geschärft und konturiert werden muss. Verrückt genug kann eine Gründung nicht sein, wir haben hier in der HTW-Gründungsschmiede schon von der exotischen Zigarrenmanufaktur über eine Futtermittelrationalisierung im Kuhstall bis hin zu einer Gemäldevermietung Gründungen betreut.

CAZ: Welche Tipps sind für eine erfolgreiche Gründung unerlässlich?

MR, TK: Mut zum ersten Schritt, netzwerken, ein leistungsfähiges und motiviertes Team sowie Struktur und Disziplin.

 

Das alles gibt es bei der Gründungsschmiede.

Weitere Infos bekommt ihr auch am 3. November beim Gründerfoyer #45 und am 22. November beim Business Idea Slam.

Interview und Foto: Robert Härer

Zurück

Um die Nutzung unserer Website zu erleichtern, verwenden wir „Cookies“ und die Analyse-Software „Matomo“ (ehemals Piwik). Unsere Website verwendet auch „Cookies von Drittanbietern“, um Funktionen für soziale Medien anbieten zu können. Mehr dazu ...