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Ingenieure ohne Grenzen: viele Helfer, ein Ziel

Ingenieure ohne Grenzen Regionalgruppe Dresden Summercamp 2018
Gute Planung ist alles – die Ingenieure ohne Grenzen beim Summercamp 2018

Worum geht's? TU Dresden, Studenten, Ingenieure ohne Grenzen, Entwicklungshilfe

Bei Projekten auf der ganzen Welt dabei sein und dabei noch was Gutes tun? Das kannst du bei den Ingenieuren ohne Grenzen. Derzeit werden noch Mitstreiter gesucht.

Der Ingenieure ohne Grenzen e.V., den es seit 2009 auch in Dresden gibt, setzt sich weltweit für die Entwicklungsarbeit in verschiedenen Projekten ein. Dabei arbeiten sowohl Studenten als auch Berufstätige verschiedener Fachrichtungen Hand in Hand mit Menschen vor Ort zusammen und verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Umsetzung eines gemeinschaftlichen Projektes. Denn bei der Entwicklungshilfe steht man meist vor verschiedenen Herausforderungen sowie landes- und völkerspezifischen Rahmenbedingungen, die von Mitteleuropa aus schwer zu beurteilen sind.

Ein Bildungszentrum auf den Philippinen

Zu jeder Projektarbeit gehört auch die Öffentlichkeitsarbeit und das Fundraising. Da sich der Ingenieure ohne Grenzen e.V. aus verschiedenen Regionalgruppen in ganz Deutschland zusammensetzt, sind der Austausch von Informationen, Ideen sowie Erfahrungen und damit auch die überregionale Zusammenarbeit von großer Bedeutung.

Im Moment bearbeitet die Dresdner Regionalgruppe zusammen mit den Regionalgruppen aus München und Bochum eine Projektanfrage von den Philippinen. Dort soll ein autarkes Bildungszentrum für Landwirte in der Umgebung sowie für Schulklassen und Touristen gebaut werden.

Gründliche Vorbereitung, bevor es losgeht

Ein Projekt läuft in der Regel wie folgt ab: Nachdem der Verein eine Anfrage, meist von einer NGO, bekommen hat, werden zunächst Informationen im ständigen Kontakt mit den Partnern gesammelt und ausgetauscht. Nachdem das Projekt konkretisiert worden ist, stellen die Ingenieure ohne Grenzen dann eine Voranfrage bei der Geschäftsstelle in Berlin. Dabei wird geprüft, ob das Projekt den Prinzipien und Vorgaben der Ingenieure ohne Grenzen entspricht. Falls sie angenommen wird, beginnt der Verein, für das Projekt Spenden zu sammeln. Ist die finanzielle Lage gesichert, reisen zwei bis drei Mitglieder hin und erkunden das Umfeld, um dann gemeinsam weitere Vorgehen abzuleiten. Danach erfolgen die eigentliche Projektplanung und die Implementierung. Nach fünf Jahren wird dann abschließend eine Evaluierung durchgeführt.

Regionalgruppe Dresden sucht Mitstreiter

Zurzeit formiert sich die Regionalgruppe Dresden wieder neu und sucht noch Mitstreiter. Du kannst dich per Mail an dresden@ingenieure-ohne-grenzen.org melden oder einfach persönlich vorbeikommen. Die nächsten Treffen finden am 15. Januar um 19 Uhr im Barneby, Görlitzer Straße 11, und am 12.2. statt. Für den Termin im Februar steht noch kein Ort fest, er wird aber so schnell wie möglich auf der Website bekanntgegeben. Also immer mal reinschauen.

Mitmachen kann jeder, der sich für den guten Zweck einsetzen möchte, ganz unabhängig von der beruflichen Laufbahn. Du musst nicht unbedingt ein ingenieurwissenschaftliches Fach studieren oder Ingenieur sein.

Text: Maria Heinemann
Foto: Ingenieure ohne Grenzen e.V./Regionalgruppe Dresden

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr ein tolles Projekt, das ihr gerne in der CAZ vorstellen wollt? Oder gibt es Probleme an der Uni? Über welche Campusthemen sollen wir in der CAZ berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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