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Konzert für den guten Zweck: Mit Musik für Bildung

„Studieren ohne Grenzen“ will mit einem Konzert am 7. Juni kräftig Spenden für Bildungsprojekte in Krisenregionen sammeln. Sogar der TU-Rektor ist dabei.

„Studieren ohne Grenzen“ (SOG) ist ein deutschlandweit agierender Verein, der Teil von „Etudes Sans Frontières – Studieren Ohne Grenzen e.V.“ ist und sich mit insgesamt 18 deutschen Hochschulgruppen für Bildungsprojekte in Kriegs- und Krisenregionen einsetzt. Am 7. Juni um 19 Uhr findet im Dülfersaal der TU Dresden ein vom TU-Rektorat unterstütztes Benefizkonzert zu diesem guten Zweck statt.

Marie von Ebner-Eschenbach hat es schon vor über 150 Jahren erkannt: „Man muss das Gute tun, damit es in der Welt sei.“ Das haben sich die Lokalgruppe von SOG nicht zum ersten Mal auf den Leib geschrieben. Mehrfach haben das Team um Pianist und Medizinstudent Carl Firle klassische Benefizkonzerte veranstaltet. Im vergangenen Wintersemester kam dann der Gedanke, die Idee und den guten Zweck in Form einer Konzertreihe einen Monat lang durch zwölf Städte reisen zu lassen und vor Ort die Lokalgruppen der SOG für die Organisation des Konzerts zu beauftragen. „Jede Lokalgruppe muss für einen Veranstaltungsraum sorgen, Sponsoren akquirieren, um die Veranstaltungskosten zu decken, sowie kräftig für das Event werben“, erklärt Niklas Wank. „Sponsoren zu begeistern ist besonders schwer. Viele große Firmen wie Global Foundries, Infineon oder die Drewag haben abgelehnt, weil das Event nicht in ihr Förderprofil passe. Andere sponsern generell nicht. Die meisten haben noch nicht auf die E-Mails reagiert, wir bleiben aber dran und haken weiter nach.“

Vor vier Monaten konnte die Dresdner Lokalgruppe auch den TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen von der Idee begeistern, der das Event als Schirmherr unterstützt und für den guten Zweck die Raummiete des Dülfersaals erlässt. „Und dort wird am Dienstag unser Konzert stattfinden. Zuerst stellen wir unseren Verein und unsere Arbeit in einer Präsentation vor, bevor Carl dann Stücke von Brahms, Bach, Mozart, Liszt und Skrjabin zum Besten geben wird“, ergänzt Niklas. Der Eintritt ist frei, der Verein hofft aber auf eine großzügige Spendenbereitschaft der Zuhörer. „Die Gelder fließen komplett in unsere Projekte und die Finanzierung der Stipendien.“ 

Die Benefizkonzertreihe hat einen kraftvollen Namen: „Fortissimo! Klavierklänge für Grenzgänge“ und macht von Ende Mai bis Ende Juni deutschlandweit in insgesamt zwölf Städten Station. Der Verein SOG feiert mit dieser Aktion nicht nur sein zehnjähriges Bestehen, sondern möchte die Aufmerksamkeit des Publikums auf die schwierige Situation der Stipendiatinnen und Stipendiaten in den Kriegs- und Krisenregionen der Welt lenken und dabei Unterstützung und Aufklärungsarbeit leisten.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr, das Konzert um 19.15 Uhr.

Text und Foto: Marion N. Fiedler

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