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Machine Learning: Kluge Köpfe hinter den klugen „Köpfen“

Machine Learning TU Dresden HTW Dresden
Wie klug sind Computer? Zum Thema Machine Learning gibt es regelmäßig Szene-Treffs.

Worum geht's? Machine Learning, TU Dresden, HTW Dresden, Lovoo

Computer sind schlau – jedenfalls so schlau wie die Menschen, die sie programmieren. Am 20. März trifft sich die Informatiker-Szene beim Meetup zum Maschinellen Lernen.

Woher weiß mein iPhone, wann ich lächle und woher weiß Google, welches Lied ich suche, wenn ich eine Melodie summe? Computer sind verdammt smarte Biester. Und hinter diesen verdammt klugen Rechenmaschinen stecken verdammt kluge Typen, die diesen Transistorgenies alles beigebracht haben, was sie wissen müssen. Machine Learning heißt die Disziplin, der sich Alexander Bresk von der HTW Dresden, der seinen Master zum Thema Intelligente Systeme gemacht hat, und Informatiker Stefan Weigert von der TU Dresden verschrieben haben.

Und beide waren ziemlich baff, als sie feststellen mussten, dass es in der Stadt trotz Technischer Universität und HTW keine organisierte Machine-Learning-Szene gab. Die beiden Machine-Learning-Enthusiasten fanden nach ihren Abschlüssen keine geeignete Anlaufstelle oder Szene und beschlossen kurzerhand, selbst eine zu gründen. Sie starteten das #MLDD (Machine Learning Dresden) Meetup mit dem Ziel, Leute aus dem Fachgebiet zu sammeln, die Lust haben, sich auszutauschen – zu eigenen Projekten und zu aktuellen Entwicklungen im Feld des Maschinellen Lernens.

Sicher gehe es dem ein oder anderen Studenten so wie ihnen damals, erzählt Alexander. Heute ist das Machine Learning Meetup genau der Szene-Treff, den Alexander und Stefan einst so schmerzlich vermisst haben. Ihr Ziel ist es, Machine-Learning-Begeisterte – gerne auch von außerhalb, z.B. aus Leipzig, Berlin oder Prag – zu gewinnen und ihnen in einer coolen Location die Möglichkeiten zum Austausch über die neuesten Trends und zum Diskurs zu geben.

Die Themen sind vielfältig. Ein Kollege von Alex hat das bekannte Smartphone-Spiel Pokemon Go analysiert und statistische Modelle dazu gebaut. Zu den Gästen gehören neben Industrievertretern und Studierenden auch Dozenten der Dresdner Hochschulen. So war etwa Engin Yesil, Dozent der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dresden, beim zweiten Meetup der Vortragende. Neben seiner Lehrtätigkeit arbeitet er auch bei Getron, einer Firma für Forschung und Entwicklung von Vorhersagealgorithmen und Nachfrageprognosen.

Geplant sind solche Meetups alle zwei Monate. Derzeit sind die Meetups hauptsächlich in drei Teile gegliedert – einen ca. 30-minütigen Vortrag, eine Diskussionsrunde und eine Postersession. Bei der veranstalteten Postersession stellen Studierende, Forscher und Firmen ihre Projekte vor und kommen mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Kontakt.

Machine Learning, so Alex, sei so viel mehr als Stackoverflow. Er und sein Co-Organisator ermutigen alle Interessierten vorbeizukommen, vielleicht sogar ihre eigene Arbeit vorzustellen. Sie wollen Leute in der Szene eine Bühne geben. Das nächste Treffen ist am 20. März 2018 im Dresdner Büro der Firma Lovoo.

Text: Marcel Sauerbier
Foto: PR

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