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„Mal gehörig zum Affen machen“ – Kurs am Uni-Theater

Schauspielkurs am Studententheater TU Dresden die bühne
Was sollen wir jetzt nochmal darstellen? Schauspielern lernen ist nicht immer ganz einfach.

Worum geht's? TU Dresden, die bühne, Studententheater, Schauspielkurs

Tosender Applaus, Stars und Sternchen und am Ende ein Oscar? Naja nicht ganz. CAZ-Reporterin Jennifer Georgi hat sich für einen Schauspielkurs beim Studententheater der TU Dresden angemeldet.

Wer nicht als darstellerisches Genie geboren wurde, aber dennoch mal die Bühne nicht nur vom Zuschauersessel aus erleben will, kann ganz einfach eine kleine „Theaterausbildung“ an der TU erhalten. Da ich schon ein, zwei Mal in der Schule geschauspielert hatte, habe ich mich sehr gefreut, dass es mit dem Kurs bei der „bühne“, dem Studententheater der TU Dresden, geklappt hat. Die Nachfrage ist groß, weshalb ihr das besser schon ein Semester vorher erledigen sollte.

Sich gegenseitig anfassen können

Als ich zum ersten Treffen kam, bekam ich erst mal einen kleinen Schreck, da fast 60 Leute in dem Raum versammelt waren. Doch wie sich schnell herausstellte, wurden wir in einen Anfänger- und in einen Fortgeschrittenenkurse eingeteilt. Mein Kurs zählte nun überschaubare 15 Personen. In der ersten Doppelstunde sollten wir uns erst einmal alle gegenseitig kennenlernen und, wie Lehrer Ulrich meinte, zwei wichtige Grundbausteine des Theaters erkunden: sich gehörig zum Affen machen und sich gegenseitig anzufassen können, ohne sich unwohl dabei zu fühlen.

In den folgenden Sitzungen gingen wir dann auf verschiedene Bausteine des darstellenden Spiels ein, zum Beispiel auf unseren Körper, den Raum und die Stimme. Unser Kursleiter war dabei sehr kreativ und baute für jede Sitzung ein anderes Programm auf mit Spielen, die beispielsweise dazu dienen sollen, sich und seinen Körper richtig zu erfassen, seine Hemmungen nach und nach abzulegen und natürlich jede Menge Spaß dabei zu haben.

Improvisationstalent ist ein Muss

Eine Übung, die mir persönlich besonders gut gefallen hat, nennt sich „das Fotoalbum“. Dabei bewegt man sich frei im Raum, und plötzlich kommt der abrupte Stillstand. Eine(r) wird dann ausgewählt und muss sich schnell ausdenken, was er oder sie darstellt. Die anderen bauen sich blitzschnell drumherum auf und müssen sich ebenfalls eine Funktion im Gesamtbild, dem „Foto“, überlegen, diese laut kundtuen und sie so gut es geht darstellen.

Am Ende des Semesters wird es auch eine kleine Aufführung geben, auch wenn wir uns in den wöchentlich stattfinden Doppelstunden noch keinem richtigen Stück widmen, sondern erst mal nur die Grundkenntnisse des Spielens erlernen. Im Aufbaukurs, den man direkt im nächsten Semester anschließen kann, wird an einer richtigen Theaterinszenierung, Rollen und dazu passenden Texten gefeilt.

Wer so viel Theater lieber vom Publikum aus beobachtet, findet die „bühne“ mit monatlich wechselndem Programm und studentenfreundlichen Preisen im Weberbau.

Text und Foto: Jennifer Georgi

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr ein tolles Projekt, das ihr gerne in der CAZ vorstellen wollt? Oder gibt es Probleme an der Uni? Über welche Campusthemen sollen wir in der CAZ berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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