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Meister der Worte: TU-Student startet als Redekünstler durch

Das Hobby von TU-Student Matthias Giehl ist Quatschen – und zwar nicht irgendwas beim Kaffee in der Mensa, sondern profimäßig beim Rhetorikclub Toastmasters.

Mit dem Redethema „Die dunkle Seite der Ernährung“ outete sich Matthias Giehl sofort als Kenner und Genießer fränkischer Lebensart und schilderte sehr anschaulich, mit welchen Erklärungsnöten er sich schon oft gegenüber Vegetariern und Veganern im eigenen Freundeskreis befunden hat. Das machte er so überzeugend, dass er sich in einem internen Redewettbewerb der Toastmasters Dresden mit dieser Darbietung für die nächsthöhere Ebene des international organisierten Rhetorikclubs Toastmasters International qualifizierte.

Dass Matthias dort gegen die Konkurrenz aus Leipzig und Berlin auf der Strecke blieb, spornt ihn nur weiter an. Gemeinsam mit seinem Mentor Toni Lämmel hat er sich Schritt für Schritt auf den nächsten Redewettbewerb vorbereitet und erneut die nächsthöhere Ebene erreicht. Gratulation dafür! Grund genug, einmal nachzufragen, warum ein Masterstudent der Psychologie der TU Dresden sich der Redekunst verschrieben hat und sich dafür jeden zweiten und vierten Montag ab 18.30 Uhr in einem Club mit ca. 25 Gleichgesinnten unweit der Uni trifft.

Es sind durchaus berufliche Gründe. Wer sich als Trainer und Berater einen Namen machen will, braucht sehr wohl rhetorische Fähigkeiten. Genau das ist das berufliche Ziel von Matthias. Bei Toastmasters Dresden, dem ersten Rhetorikclub in Dresden mit jetzt 5-jährigem Bestehen, hat er dafür Vorbilder und Förderer gefunden. Alle sind ehrenamtlich und mit viel Spaß bei der Sache. Der Club ist wunderbar heterogen, was die Altersstruktur und Berufe der Mitglieder betrifft. Die Redelust hat Männer und Frauen gleichermaßen gepackt – und das alles zusammen ist neben der fachlichen Ausbildung im Studium eine ausgezeichnete „Berufsschule“.

Wer sich davon persönlich überzeugen will, kann gerne als Gast bei einem der Treffen im Gasthaus Coschütz in der Kleinnaundorferstraße 1 (Fünf Minuten von der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 3 entfernt) vorbeischauen und einen oder mehrere Club-Abende live miterleben. Gäste sind sehr willkommen, denn der interessierte und auch kritische Blick von außen bringt den Club voran. Viele Gäste sind z.B. durch ihre Teilnahme an den Stegreifreden schnell zu Mitgliedern geworden und bereichern nun durch ihre Persönlichkeit das Clubleben.

So hat das 2015 auch mit Matthias angefangen. Und sein letztes Redethema war übrigens „Der Traum vom Fliegen“, in dem er – ganz Psychologe! – sein Publikum mit stimmlicher, sprachlicher und körpersprachlicher Vielfalt davon überzeugte, Träume jetzt zu leben anstatt sie für später aufzusparen. Der Applaus dafür war Gradmesser, wie recht er damit hat.

Mehr Infos zu den Toastmaster findet ihr auf der Homepage und bei Facebook.

Text: Katrin Schulze
Foto: Toastmasters Dresden

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