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Nervensache: Damals als ich Ersti war

CAZ-Redakteurin Inga Schütte
Auch Inga war mal Ersti - und hat es überlebt

Worum geht's? TU Dresden, SLUB, OPAL, Stundenplan

Verloren im Labyrinth der SLUB, mit Lehrbuch ins Bett und die erste Note eine 5. CAZ-Redakteurin Inga Schütte blickt auf ihr erstes Semester zurück – mit einem Augenzwinkern.

Na, bereits in freudiger Erwartung auf das neue Semester? Für viele wird es das erste sein und genau an diese Kommilitonen richtet sich dieser kleine persönliche Text, gespickt mit Memoiren. Nicht so künstlerisch wie Goethes „Dichtung und Wahrheit“, aber vermutlich hilfreicher.

Die Semesterferien sind schon fast wieder um, der offizielle Herbstanfang liegt auch hinter uns, die ersten Lebkuchen stehen in den Regalen und das neue Semester rückt näher. Nächstes Jahr um diese Zeit habe ich es (hoffentlich) geschafft und meinen Master in der Tasche. Zeit also, sich gedanklich etwas treiben zu lassen und sich daran zu erinnern, wie es war, als Ersti hier in Dresden anzufangen.

Das war zum Wintersemester 2012/2013. Anfangs war es ziemlich chaotisch. Ich hatte vergessen, mich in Sprachkurse einzuschreiben, wusste noch nicht, wie man sich auf OPAL anmeldet oder welche Bücher ich brauche. Die hätte man auch erst mal in der SLUB finden müssen und anstatt an einer Einführung teilzunehmen, habe ich mich ewig selbst durch das System in der SLUB geschlagen. Mein Stundenplan war das erste Semester rappelvoll und ich kam mit dem Nacharbeiten und Vorbereiten der Seminarsitzungen kaum hinterher.

Und all die ganzen Texte, die gelesen werden mussten. Zeitweise bin ich mit einem Buch aufgestanden und mit dem anderen ins Bett gegangen. Es hat nicht wirklich Spaß gemacht. Und dann musste man sich bei Hisqis auch noch für die ganzen Prüfungen anmelden. Es muss ja niemand glauben, ich hätte von Beginn an das System hinter den Prüfungsnummern verstanden. Außerdem war meine erste eingetragene Note eine 5, da mein Professor angegeben hatte, dass ich nicht zur Prüfung angetreten bin. Meine Nerven mussten gelegentlich einiges mitmachen.

Aber letztlich hatte alles dann ein gutes Ende. Aus der 5 wurde eine 2, ich habe erfolgreich sämtliche Einschreibungen gemeistert, meinen Stundenplan optimiert, komme gut mit sämtlichen Onlinesystemen hier an der Uni klar (soweit man damit klarkommen kann jedenfalls) und habe eine Stelle als studentische Hilfskraft erhalten. Alles im Allem kann ich ganz zufrieden sein.

Was kann ich euch also mit auf dem Weg geben für euren Start ins Studentenleben?

  1. Wenn ihr mal vergesst, euch irgendwo anzumelden, geht davon die Welt nicht unter. Nur die Anmeldung der Prüfungsleistung solltet ihr pünktlich machen.
  2. Meldet nicht zu viele Prüfungen auf einmal an. Ihr müsst euer Studium nicht in Rekordzeit beenden. Außerdem wollt ihr in den Semesterferien doch nicht nur lernen, oder?
  3. Packt euch euren Stundenplan nicht zu voll. Ihr seid nicht mehr in der Schule. Je nachdem was ihr studiert, reichen 8 bis 10 Veranstaltungen pro Semester mehr als aus.
  4. Fragen kostet nichts. Und eine E-Mail schreiben auch nicht.
  5. Findet einen guten Weg zwischen Studieren und Freizeit.

Die erste Zeit mag manchmal etwas verwirrend sein, aber ich bin guter Dinge, dass ihr alle da draußen euren Weg finden werdet. In diesem Sinne, willkommen im Studentenleben, liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen!

Text: Inga Schütte
Foto: privat

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr ein tolles Projekt, das ihr gerne in der CAZ vorstellen wollt? Oder gibt es Probleme an der Uni? Über welche Campusthemen sollen wir in der CAZ berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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