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Neu oder gebraucht? So gibt's preiswerte Fachbücher

Jetzt zur Prüfungszeit merkt man es wieder besonders: Fachbücher zu besorgen, ist gar nicht so einfach und kann ganz schön ins Geld gehen. Wir haben ein paar Tipps, wie es auch schneller und preiswerter geht.

Schlaue Studenten wagen sich gemeinsam mit ihren Kommilitonen an das „Monster“ Fachbuchbeschaffung. Einerseits gibt es die Möglichkeit, in der SLUB oder anderen Bibliotheken die Titel zu reservieren, sodass derjenige, der sie sich ausgeliehen hat, sie dann binnen weniger Wochen oder Tage wieder abgeben und so erneut verfügbar machen muss. Einen manchmal vielleicht sogar schnelleren Weg kann man über die Fernleihe gehen. Und dann gibt es ja noch die Onlinesuche nach den entsprechenden Titeln. Manche Bücher findet man in Open Sources wie Wikibooks. Oder man erklickert sich gebrauchte Exemplare auf diversen Onlineportalen.

Die Musikwissenschaftsstudentin Jenny ist im vierten Semester und informiert sich über ihre Bücher am liebsten auf Amazon: „Manchmal reicht mir die Vorschau in das Buch aus, die man vor dem Kauf kostenlos gezeigt bekommt, wenn ich eine Hausarbeit schreibe“, erklärt die 25-jährige Wahl-Dresdnerin. „Sehr häufig muss ich aber auch Chor-Noten besorgen, die mich dann über ein ganzes Semester begleiten. Diese Werke kann ich mir leider nicht ausleihen. Ich muss ja auch Notizen reinmachen können. Da hilft mir immer Ebay oder Amazon recht gut.“

Der über seiner Doktorarbeit brütende Tom hat mit ReBuy gute Erfahrungen gemacht: „Es ist mir schon mehrmals passiert, dass ich dort teure Fachliteratur, teilweise auch fremdsprachige Bücher, für einen Bruchteil des Originalpreises finden konnte“, sagt er und erläutert: „Ich bin eher durch Zufall auf das Portal gestoßen, kann es aber dann auch für den Moment empfehlen, wenn man seine durchgearbeiteten Bücher wieder loswerden möchte. ReBuy zahlt für jedes eingesandte Buch einen kleinen Obolus.“

Der Autor Rolf Glöckner findet es eine gute Sache, wenn sich Studenten auf diese Weise Bücher beschaffen, denn Bildung ist grundlegend für die Zukunft eines jeden. Aber eben leider auch kostspielig. „Als Schreibender ist es echt hart, sich auf dem überfüllten Buchmarkt zu behaupten“, erklärt der Schriftsteller. „Was ich mir wünschen würde, ist, dass das Format Buch in unserer Gesellschaft wieder einen höheren Stellenwert erhält. Und wenn ein Titel über Amazon und Co. unabhängig vom Einkommensstatus des Bestellers ein zweites Leben bekommen kann, ist das natürlich umso besser.“

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Text: Jan Duensing

Foto: Stephen Coburn/Fotolia

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