Schreib uns per WhatsApp: 0172 77 18 33 4

Professoren-DJ-Contest: Mal nicht nur Folien auflegen

Worum geht’s? DJ-Contest, Party, Kraftwerk Mitte, Professoren

Wenn habilitierte Hände die Knöpfe drücken, die das Kraftwerk Mitte erzittern lassen, dann ist Professorennacht. Am 19. Januar treten wieder die Dozenten ans DJ-Pult.

 

Als er 2016 die Bühne betrat, kannten die 1500 partywütigen Studenten kein Halten mehr: Der blutrünstige Vollstrecker an den Plattentellern, die Maschinenwesen-Maschine, der Erzengel der krachenden Beats: Prof. Dr. Christoph Leyens hämmerte die Sounds direkt in die Synapsen seiner Fans. Am Ende war er mit 119 Dezibel derjenige, der das lauteste Getöse aus den Lungen seiner Zuhörer zu pressen vermochte – der Sieg war sein und damit die große Ehre, im nächsten Jahr die Show eröffnen zu dürfen.

Nach ihm treten dieses Jahr Prof. Dr. Michael Dobler (Wiwi), Prof. Gerhard Golze (Wiwi), Prof. Dr. Alexander Brosius (Maschinenbau), Prof. Dr. Arno Kleber (Geographie) und Prof. Dr. Clemens Kirschbaum (Psychologie) an. Jeder mit seinem eigenen Set: Die besten Hits der 80er, 90er und frischer Sound von heute. Oder so. Die Musik ist eben eher massenverträglich, aber zu bekannten Songs lässt sich bekanntlich auch gut abfeiern. Und ich muss sagen, der Einstieg mit den Ghost Busters letztes Jahr? Da hatten sie mich. Und irgendwann zwischendurch gab es noch ein Doppel-Crowdsurfing des medizinischen Professorenduos Knels & Morawietz  (Foto) zu „Highway to Hell“ von AC/DC.
Doch, das ging schon ziemlich ab. Hätte man nicht gedacht, finden viele Studenten die Darbietungen ihrer Profs sonst so spannend wie das Bügeln der Hemden des Schwiegervaters.

Der erste DJ tritt gegen 22 Uhr ans Pult. Die einzelnen Acts werden von einer Lasershow begleitet und die Meute feiert. Am Schluss wird per Applaus, Trampeln, Schreien, Triller­pfeifen und Tinnitus der Laut­stärke-Gewinner ermittelt. Vorteil natürlich für Vertreter der bevölkerungs­reichen und stimmbänderstarken Studien­gänge wie Maschinen­bau.
Dann sollte man auch gut dabei sein, denn im prall gefüllten Kraftwerk Mitte entstehen Temperaturen, die dann teilweise einfach nicht mehr lustig sind. Die Drinks sind dafür umso kälter – wenn auch ein bisschen teuer. Wenn gegen fünf Uhr die Musik abgedreht wird, ist dann auch jedem klar, dass auch Professoren gut feiern können.

Hier geht's zur diesjährigen Party.

Text: Maximilian Helm
Foto: PR/SMC Marcel Schlenkrich

Zurück

Um die Nutzung unserer Website zu erleichtern, verwenden wir „Cookies“ und die Analyse-Software „Matomo“ (ehemals Piwik). Unsere Website verwendet auch „Cookies von Drittanbietern“, um Funktionen für soziale Medien anbieten zu können. Mehr dazu ...