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Promotion geplant? Das solltet ihr beachten

Promotion an der TU Dresden
Wer nach dem Master einen Doktorhut will, sollte die Promotion gut planen.

Worum geht's? Studenten, Promotion, Studienkredit, Stipendium

Ihr wollt nach dem Master auch einen Doktorhut? CAZ hat die wichtigsten Fragen zum Thema Promotion gesammelt, die ihr euch stellen solltet, bevor es losgehen kann.

Warum will ich promovieren?

Weil ihr später eine Karriere an der Uni einschlagen wollt, weil ihr das für euren späteren Beruf außerhalb der Uni braucht oder einfach, weil es ein Thema gibt, das euch brennend interessiert? Davon hängt nämlich einiges ab. So ist beispielsweise eine Promotion in antiker Baukunst vermutlich interessant, bringt euch aber wenig, wenn ihr später moderne Hochhäuser entwickeln wollt. Solltet ihr an der Uni bleiben wollen, stellt sich außerdem die Frage, ob euer Fachbereich deutschlandweit noch Kapazitäten hat, euch später irgendwo unterzubringen.

Wer soll meine Arbeit betreuen?

Es nützt nichts, den Lieblingsprofessor zum Erstbetreuer zu nehmen, wenn dieser keinen Schimmer von eurem Thema hat. Außerdem sollte der Betreuer oder die Betreuerin rechtzeitig angefragt werden, gerade dann, wenn er oder sie an einer anderen Uni arbeitet. Und überlegt euch auf jeden Fall eine Alternative. Übrigens lohnt es sich, bereits ein Kurzexposé zu haben. Das erleichtert dem Betreuer die Entscheidung und zeigt ebenfalls euer Forschungsinteresse und Engagement.

Welche Voraussetzungen verlangt die Uni?

Mit einem Master könnt ihr zwar überall promovieren, aber jede Uni hat spezielle Voraussetzungen, beispielsweise die Abschlussnote auf dem Zeugnis. Viele Unis fordern einen Notendurchschnitt von mindestens 2,0 bis 2,5. Sollte eure Note darunter liegen, solltet ihr abklären, ob es Ausnahmeregelungen gibt. Manche Unis fordern zudem ein Promotionsstudium. Das heißt, ihr müsst nebenher noch Kurse belegen und Prüfungen absolvieren.

Wer finanziert das?

Bei einer Promotion bekommt ihr kein BAföG mehr. Es gibt also drei Möglichkeiten: Entweder ihr nehmt einen Studienkredit auf, ihr geht arbeiten oder bewerbt euch um ein Stipendium. Stipendien haben ebenfalls bestimmte Voraussetzungen und nicht jede Stiftung fördert alles. Es lohnt sich daher, sich Zeit zu nehmen und durch diesen Dschungel an Infos zu schlagen. Außerdem gilt: Für ein Stipendium kann man sich erst bewerben, wenn man an einer Uni als Promovend eingeschrieben ist. Manche Lehrstühle bieten auch Stellen an, auf die ihr euch bewerben könnt. So könnt ihr Geld verdienen, Praxiserfahrung sammeln und zusätzlich an eurer Qualifikationsarbeit schreiben.

Text: Inga Schütte
Foto: Fotolia/Syda Productions

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr ein tolles Projekt, das ihr gerne in der CAZ vorstellen wollt? Oder gibt es Probleme an der Uni? Über welche Campusthemen sollen wir in der CAZ berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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