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Rechtsberatung: Gerd Sureck hilft Studenten

Der Justiziar Gerd Sureck berät Studenten zu spezifischen juristischen Fragen und Problemen. Die Beratung als solche ist kostenlos, da sie im Studenten­werksbeitrag enthalten ist.

 

 

 

 

Um die tausend Beratungen pro Jahr führt Gerd Sureck durch, viele davon in der Sprechzeit, aber einige auch per Telefon oder E-Mail. „Darunter gibt es manchmal schwierige und langwierige Themen. Wie zum Beispiel einen kniffligen Fall mit bereits mehreren Beratungsgesprächen, bei dem ein Student nach einer schweren Krankheit versucht, in einem nicht mehr angebotenen Studiengang doch noch den Abschluss zu erreichen“, erklärt der Justiziar. „Meistens berate ich aber zu überschaubaren Fragstellungen aus verschiedenen Rechtsgebieten.“

Im letzten Jahr waren es 981 Fälle, darunter 262 im Wohnungsmietrecht, 140 im Hochschulrecht, dabei vor allem Prüfungsrecht und Hochschulzulassung, 112 im BGB-Vertragsrecht, 79 im allgemeinen Haftungsrecht und 57 im Arbeitsrecht.

In 71 Fällen gab es Beratungsbedarf zum BAföG. Dabei kann Gerd Sureck auch mal in einen berufsbezogenen Konflikt geraten. „Ein in der Rechtsberatung vorgetragener BAföG-Fall kann für mich knifflig werden, wenn daran das Studentenwerk Dresden, mein Dienstherr und zugleich zuständiges BAföG-Amt, beteiligt ist. Spätestens wenn der Fall in eine Klage mündet, muss ich das Studentenwerk Dresden vertreten und kann deshalb den Studenten in solchen Fällen nicht unabhängig beraten.“

Gerd Sureck lebt seinen Beruf als Berufung. „Ich setze mich gern für die Belange junger Menschen ein. Die Motivation für meine gesamte Tätigkeit im Studentenwerk ziehe ich auch daraus, dass ich dadurch letztlich einen Beitrag für die Zukunft unserer Gesellschaft leiste.“ Strahlend erzählt er von einer Situation, in der ein Student ihn nach Monaten auf der Straße erkannt und angesprochen hat, um ihm mit Begeisterung mitzuteilen, dass die Beratung hilfreich war und er nun doch zur Abschlussprüfung zugelassen worden ist.

„Den direkten Kontakt zu den Studenten empfinde ich als sehr wertvoll, es ist ja auch eine Vertrauensfrage. Man merkt dabei oft, dass die vorgetragenen Rechtsprobleme aus bestimmten konfliktbehafteten Lebenssituationen der Ratsuchenden herrühren. Auch weil ich als älterer Mensch bereits über mehr Lebenserfahrung verfüge, kann ich oft Ratschläge geben, die über eine reine Rechtsberatung hinausgehen.“ Wenn es sich anbietet, verweist er die Ratsuchenden aber auch an die Sozialberatung, die Psychosoziale Beratungsstelle oder an die BAföG-Abteilung des Studentenwerks.

Mehr Infos zur Rechtsberatung für Studenten findet ihr auf der Homepage des Studentenwerks.

 

 

Text und Foto: Marion N. Fiedler

 

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