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Schneebälle und Geigen­klänge: Faranto besucht Kinderheim

Wie bringt man eine wilde Schar Kinder dazu, mucksmäuschenstill zu sein? Zum Beispiel mit einer Geige. Die internationalen Studenten von Faranto waren zu Besuch im Kinderheim Freital.

 

 

 

Von außen betrachtet scheint nichts Besonderes an diesem Haus am Rand von Freital. Nur wer länger hinschaut, dem werden die vielen Kinder auffallen, die sich jeden Tag im oder um das Haus herum aufhalten. Sie sind nicht miteinander verwandt und haben unterschiedliche Nationalitäten. Halb versteckt hinter ein paar Baumreihen liegt kein normales Haus, sondern das Kinderheim Burgwartsblick der Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Am 16. Januar machten sich Mitglieder von ESN Faranto (Erasmus Student Network) mit internationalen Stu­denten auf, um die Heimkinder in Freital zu besuchen. Gaststudenten aus Mexiko, China und Vietnam hatten sich bereit erklärt, einen Tag zusammen mit den Kindern zu verbringen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde präsentierten die internationalen Studenten ihre Herkunftsländer. Obwohl es teils zu Verständigungsschwierigkeiten kam, waren die Kinder unglaublich interessiert, und besonders die Bilder aus Vietnam ließen sie nicht mehr los.

Nach so viel kulturellem Programm verbrachten sie den Rest des Tages mit Spielen im Freien. Die ausgelassenen Stunden im Schnee konnte René aus Mexiko noch mit seiner Geige toppen. Gefesselt von den klassischen Klängen wurden aus den wild tollenden Kleinen gebannte Zuhörer. Er hätte die Kinder wohl noch stundenlang unterhalten können, doch irgendwann rief die Heimleitung zum Abendessen und danach zum Abschied.

Es war nicht der erste Besuch dieser Art. Bereits im letzten Semester kamen die ausländischen Studenten im Rahmen des Social-Erasmus-Projekts von ESN nach Freital. „Für uns von ESN Faranto bedeutet kultureller Austausch nicht nur Party und Ausflüge, sondern auch gesellschaftliches Engagement. Und genau das wollen wir mit Social Erasmus erreichen“, so Kai Michael Ternieden, Präsident von ESN Faranto. Ein Unterfangen, das dieses Mal definitiv geglückt ist. Das Feedback aller Beteiligten ist positiv und der nächste Besuch schon fest eingeplant.

Mehr Infos zu Faranto erfahrt ihr auf der Homepage.

Text: Robert Sittner

Foto: Faranto e.V.

 

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