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Schreibtisch-Yoga und Gehirn-Jogging: Hilft das?

Lange Nacht des Schreibens TU Dresden
Ob Schreibtischyoga und Gehirnjogging beim Schreiben helfen? Bei der Langen Nacht des Schreibens könnt ihr es ausprobieren.

Worum geht's? TU Dresden, Lange Nacht des Schreibens, Schreibblockade

„Lange Nacht des Schreibens“ – bringt das wirklich was? CAZ-Autorin Jennifer Georgi studiert im ersten Semester an der TU Dresden und hat es einfach mal ausprobiert.

Da ich selbst bald meine erste kleine Hausarbeit abgeben muss und noch etwas unsicher bin, wollte ich mir das einfach mal anschauen. Gesagt, getan! Um 19 Uhr begann der Abend mit einer kurzen Einführungsveranstaltung, sogar parallel in Englisch und Deutsch. Am Eingang bekam ich einen kleinen Block und einen Stift und nach ein paar allgemeinen Worten haben wir uns alle gemeinsam mit einem „Free Writing“ warmgeschrieben.

Dann ging es mit einem kurzen Schreibtischyoga weiter. Dabei sollten wir nicht den Sonnengruß auf der Tischplatte vollführen, sondern zum Beispiel die Augen gezielt bewegen, uns auf verschiedene Weisen auflockern und die richtige Haltung am Schreibtisch finden. Das war schon mal ein guter Einstieg, ebenso wie der Schreibprozess-Walk, der im Lesesaal aufgebaut war und systematisch die einzelnen Schritte auf dem Weg zu einer gelungenen Arbeit etwas genauer vorstellte. Zu jedem Schritt gab es hilfreiche Handouts, die man sich auch jetzt noch im Internet herunterlanden kann.

Und auch für das leibliche Wohl war mit einem Suppen- und Kuchenbuffet gesorgt. Von 19 bis 21 Uhr wurden dann 15 verschiedene Workshops angeboten, zu unterschiedlichen Themen, zum Beispiel zum effektiven Recherchieren, zum Zitieren und Plagiieren oder zur Motivation. Ich ergatterte leider keinen Platz mehr, da die Veranstaltung sehr gut besucht war, aber dafür habe ich eine tolle kleine Rundführung und auch eine ganz persönliche Schreibberatung mitgemacht. Meine Beraterin war eine Schreibtutorin am Schreibzentrum Dresden und beantwortete mir mit viel Geduld alle möglichen Fragen, gab mir Tipps zum richtigen Zitieren, zum Aufbau sowie zur Stoffsammlung und vielem mehr.

Mein Fazit: Nach 20 Minuten fühlte ich mich schon sehr viel besser vorbereitet. Doch nicht nur mit der sehr individuellen Beratung und den zahlreichen Workshops punktete die „Lange Nacht des Schreibens“ bei mir. Auch die Idee einer Art Speeddating für semesterbegleitende Lerngruppen fand ich grandios. Auf alle Fälle, so finde ich, lohnt es sich sehr, einmal bei der „Langen Nacht des Schreibens“ vorbeizuschauen, wenn man sich manchmal mit schriftlichen Arbeiten schwertut. Wer die „Lange Nacht“ verpasst, aber dennoch Fragen zu seiner Arbeit hat, kann sich auch direkt im Schreibzentrum beraten lassen.

Text und Foto: Jennifer Georgi

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr ein tolles Projekt, das ihr gerne in der CAZ vorstellen wollt? Oder gibt es Probleme an der Uni? Über welche Campusthemen sollen wir in der CAZ berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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