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Studieren unter Palmen: So bereitet ihr euch vor

Studieren unter Palmen könnt ihr zum Beispiel mit dem Erasmus-Programm
Studieren unter Palmen könnt ihr zum Beispiel mit dem Erasmus-Programm

Worum geht's? Auslandssemester, Erasmus, BAföG, Learning Agreement

Ein Semester im Ausland eröffnet neue Horizonte und kommt gut im Lebenslauf, verlangt aber auch eine sorgfältige Planung im Vorfeld. Darauf solltet ihr achten.

Viele setzen ein Semester im Ausland oft gleich mit einer Verzögerung ihres Studiums. Dass dies bei ausführlicher Planung vermieden werden kann und auf die Studenten ein Semester voller Abenteuer wartet, wird übersehen. Besonders wichtig ist jedoch, sich rechtzeitige zu bewerben. Denn egal für welches Programm ihr euch entscheidet, die Planung beginnt meist ein Jahr im Voraus. Wer also beispielsweise im Wintersemester 2018/19 mit dem Erasmus-Programm weg möchte, sollte sich jetzt informieren und anfangen, alle nötigen Bewerbungsunterlagen zu sammeln.

Bevor das bürokratische Chaos losgeht, darf natürlich über den potenziellen Studienort geträumt werden. Welche Gasthochschulen für euch infrage kommen, hängt von eurer Fakultät ab. Auch wenn es erstmal so scheint, als hättet ihr nur die Wahl der vorgegebenen Partneruniversitäten eurer Institute, könnt ihr beispielsweise als Germanistik- und Anglistikstudierende auch mit der Romanistik oder Slawistik ins Ausland gehen.

Neben anderer Formalia bestimmen vor allem das Learning Agreement (LA) und die Bewerbung um die Mobilitätsbeihilfe wie das Auslands-BAföG euren Aufenthalt. So wie ihr normalerweise eure Stundenpläne mithilfe der Studienordnungen und Kursangebote bastelt, müsst ihr dies nun mit dem Kursangebot der Gasthochschule machen. Das muss zwar noch nicht endgültig sein, damit eure Leistungen aber angerechnet werden, müsst ihr die Kursauswahl jedoch auf euer LA übertragen und mit den hiesigen Studienfachberatern besprechen. Denn wenn letztendlich alles anerkannt wird, verliert ihr keine Studienzeit.

Und selbst jene, die in Deutschland normalerweise kein BAföG beziehen, erhalten in anderen Ländern sehr oft die Zuschüsse aus der Heimat. Hier gilt jedoch wiederum Obacht: Pro Land verwaltet ein anderes BAföG-Amt eure Anträge. Wer so beispielsweise nach Spanien will, muss seinen Antrag in Heidelberg einreichen. Für alle derzeitigen BAföG-Bezieher kann sich der Betrag für den Aufenthalt sogar verdoppeln. So studiert es sich unter Palmen einfach doppelt so schön.

Text: Lotta-Clara Löwener
Foto: Pixabay/CC-Lizenz

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr ein tolles Projekt, das ihr gerne in der CAZ vorstellen wollt? Oder gibt es Probleme an der Uni? Über welche Campusthemen sollen wir in der CAZ berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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