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Total blockiert? Die Lange Nacht des Schreibens schafft Abhilfe

Schreibblockade Lange Nacht des Schreibens
Bei der Langen Nacht des Schreibens geht es der Aufschieberitis an den Kragen.

Worum geht's? Studium, SLUB, Hausarbeiten, Prokrastination, Schreibblockade

Ihr habt noch Hausarbeiten vor euch, könnt euch aber einfach nicht aufraffen? Dann überlistet euren inneren Schweinehund bei der „Langen Nacht des Schreibens“ am 1. März.

Im März geht die vorlesungsfreie Zeit für Dresdner Studierende in die zweite Halbzeit und damit fällt bei vielen auch der Startschuss zum Endspurt für diverse Hausarbeiten. Abgabeschluss ist dabei zumeist der 15. des Monats und somit weicht die Prüfungsangst der (abgeschlossenen) Klausurenphase schnell dem Zeitdruck noch anstehender Hausarbeiten.

Vielen von euch kommt das sicher nur allzu bekannt vor und wie das mit langfristigen Schreibprojekten nun mal so ist, schiebt man sie so lange wie möglich vor sich her, besonders dann, wenn man den Einstieg einfach nicht so richtig findet. Statt endlich anzufangen, neigt der gemeine Studierende dann zu Prokrastination in jeglicher Form. Auch das kommt euch bekannt vor? Dann könnt ihr sicher sein: Ihr seid damit nicht allein! Um dem plötzlichen Putzdrang oder dem Wunsch, den ganzen Tag lustige Tier-Videos auf Youtube anzuschauen, entgegenzuwirken, bieten Schreibzentren seit einigen Jahren weltweit am ersten Donnerstag im März die sogenannte „Long Night Against Procrastination“ an. Unter dem Titel „Lange Nach des Schreibens“, kurz LNDS, findet diese am 1. März auch in Dresden in der SLUB statt. Ab 18 Uhr startet die Veranstaltung des Projekts „Schreibzentrum der TU Dresden“ in Kooperation mit der Graduiertenakademie der TU Dresden, der SLUB und dem Zentrum für fachübergreifende Bildung der HTW Dresden. Das Schreibzentrum ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Studierenden und Lehrenden der TU Dresden und bietet auch während des laufenden Semesters Unterstützung rund ums Thema (wissenschaftliches) Schreiben im Studium.

Sinn und Zweck der LNDS ist es in erster Linie, vor Ort gemeinsam und konzentriert an Texten zu arbeiten, wofür den Teilnehmern an diesem Abend unter anderem alle Schreibtische des Lesesaals zur Verfügung stehen. Insgesamt spielt es dabei natürlich keine Rolle, ob es mit euren Hausarbeiten oder Ähnlichem nicht so gut läuft und ihr auf der Suche nach einem Einstieg seid oder ob ihr kurz vorm Abschluss steht und einfach nur Feedback holen wollt. Während des gesamten Abends bekommt ihr Unterstützung durch individuelle Schreibberatung von Studierenden für Studierende, bei der ihr bis zu 45 Minuten mit Schreibtutoren und -tutorinnen über eure Arbeiten sprechen könnt. Oft reicht es nämlich schon aus, sich mit jemandem über seine Gedanken auszutauschen, um diese zu strukturieren oder um neue Ideen zu entwickeln. Austauschen könnt ihr euch an Gruppentischen, wenn ihr der konzentrierten Stille des Lesesaals entkommen und lieber mit angenehmer Geräuschkulisse im Hintergrund arbeiten wollt, oder beim „Speed-Dating“. Zwischen 21.15 und 22 Uhr habt ihr hier die Möglichkeit, passende Lern- und Schreibpartner zu finden, mit denen ihr euch ebenfalls austauschen und gegenseitig motivieren könnt.

Wer an diesem Abend doch mal eine Schreibblockade hat oder einfach eine Pause braucht, kann sich beim Schreibprozess-Walk an interaktiven Stationen mit den einzelnen Etappen der Textentstehung beim wissenschaftlichen Schreiben beschäftigen oder den Kopf einfach kurz bei warmer Suppe, Kaffee und Kuchen für einen Moment abschalten. Das funktioniert übrigens auch gut beim gemeinschaftlichen Schreibtischyoga, an dem ihr zu jeder vollen Stunde unter professioneller Anleitung teilnehmen könnt. Ebenfalls zu jeder vollen Stunde finden zwischen 19 und 21 Uhr 40-minütige Impuls-Workshops zu verschiedenen Themen wie wissenschaftlicher Stil, Zeitmanagement oder auch Zitieren und Plagiieren statt. Mehr Infos zu den einzelnen Workshops erhaltet ihr um 18 Uhr vor Ort im Vortragsraum, wo ihr euch auch anmelden könnt.

Die „Lange Nacht des Schreibens“ ist übrigens kostenlos und offen für alle Interessierten. Für eine bessere Planung bitten die Veranstalter um eine Anmeldung, wobei natürlich auch spontane Gäste willkommen sind. Über den Link findet ihr außerdem nochmals alle wichtigen Infos und Einzelheiten zum genauen Ablauf.

Text: Anne Nentwig
Foto: Pixabay

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