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Umundu-Festival begibt sich auf den Boden der Tatsachen

Globale Probleme gehen uns alle an. Das Umundu-Festival für nachhaltigen Konsum macht im Oktober zum 7. Mal darauf aufmerksam und plant auch einige Aktionen am Campus.

Alle 20 Minuten wird in Deutschland ein Hektar Boden in Siedlungs- und Verkehrsfläche umgewandelt. Boden, der für
Nahrungsmittelanbau genutzt werden könnte und dringend benötigt wird. Boden, den wir zudem für die Abfederung von Hitzestaus und Überschwemmungen bräuchten. Eva Jähnigen, Bürgermeisterin für Umwelt und Kommunalwirtschaft der Stadt Dresden, Bernd Siemer vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie Amy Green vom Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam werden am Donnerstag, den 15. Oktober um 17 Uhr im Zentrum Dresdens das Augenmerk auf diese entscheidende Herausforderung richten.

Im Gespräch soll die Bedeutung gesunder Böden für eine nachhaltige Entwicklung und das Dresdner Stadtklima aufgezeigt werden und damit die 10.000 qm – ein  Hektar – große Installation „Ein Hektar“ eröffnet werden. Die Veranstaltung bildet gleichzeitig den Auftakt des 7. Umundu-Festivals für global nachhaltigen Konsum, dass sich mit dem diesjährigen Fokusthema: „Unter uns der Boden. Warum Böden unsere Aufmerksamkeit brauchen“ thematisch dem von der UN ausgerufenen Internationalen Jahr des Bodens anschließt.

Die Ausstellung „Ein Hektar“ mit einem Filmprogramm und verschiedenen Klanginstallationen demonstriert in eindrücklicher und vielfältiger Weise die Dimension des Bodenverlustes und zeigt auch Lösungsansätze auf. Sie ist vom 15. Oktober bis zum 27. Oktober zu besichtigen. „Ein Hektar“ wird durch die Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“
des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Im Auftrag des BMZ wird die Kampagne „Boden. Grund zum Leben“ von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt und von einem breiten Partner-Netzwerk getragen, dem auch das Institute for Advanced Sustainability

Das Festival spricht nicht nur Probleme an, sondern zeigt auch, welche Ansätze zur Lösung es bereits gibt. Dabei ist es nicht nur sehr informativ, sondern auch ein grandioser Treffpunkt für interessierte und aktive Menschen.

Bei Kinoabenden, Vorträgen, Workshops, Plauderrunden, Partys und großen Aktionen, wie dem Weltacker auf dem Altmarkt, widmet sich das Festival dieses Jahr dem Boden unter unseren Füßen. Wozu ist er wichtig, wodurch wird er bedroht und wie stellen wir uns den städtischen Boden der Zukunft vor?

Am Campus warten drei Umundu-Happenings auf dich:

1. Während des Festivals gibt es vom 19. bis 21.10 von 11 bis 14 Uhr in der Zeltmensa einen Infostand mit dem Umundu-Programm und Ansprechpersonen aus der TU-Umweltinitiative, die dir gern bei verschiedensten Umweltthemen wie nachhaltige Landwirtschaft, Ernährung, Mobilität, Energie etc. weiterhelfen und dich beraten, wo du dich in Dresden engagieren kannst.

2. Am 21.10. um 18.30 Uhr lädt Julia Mertens ein zum Workshop: „Auf dem Boden der Tatsachen – Was wir wirklich brauchen, um glücklich zu sein“. Hier wird interaktiv darüber aufgeklärt, wie Konsumverzicht oder -reduktion funktioniert, ohne gleich in den Wald ziehen zu müssen. Es gibt bereits viele Initiativen und Alternativen, die du hier kennenlernen kannst. Der Ort wird unter www.tuuwi.de bekannt gegeben.

Melde dich an bei: julia_mertens@ufer-projekte.de

3. Das Highlight der Woche folgt am 22.10. Um 20.30 Uhr zeigen wir im Kino im Kasten den Film "Inhabit". Hier wird in atemberaubenden Bildern gezeigt, welche Projekte nachhaltiger Landwirtschaft im Einklang mit natürlichen Kreisläufen es bereits gibt. Von der Pilzfarm im Wald bis zum städtischen Community-Garden ist alles dabei. Gerade für Stadtplaner, Gartenbauern, Biologen, Geografen und Landschaftsarchitekten sicher spannend, aber auch für alle anderen sehr sehenswert.

Den Trailer findet ihr hier: http://inhabitfilm.com/

Genauere Infos und weitere Veranstaltungen in der ganzen Stadt findest du auf www.umundu.de, www.tuuwi.de und während des Festivals an unserem Infostand in der Zeltmensa.

 

Text: Umundu

Foto: PR

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