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Umweltdenkmal vor dem Hörsaalzentrum enthüllt

TUUWI TU Dresden Denkmal für den Klimaschutz
Ein Denkmal für den Klimaschutz hat die TU-Umweltinitiative vor dem Hörsaalzentrum aufgebaut.

Worum geht's? TU Dresden, Studenten, TUUWI, Umweltschutz, Klimawandel, WHAT, StuRa

Die TU-Umweltinitiative (TUUWI) hat zusammen mit dem Referat „Wissen, Handeln und aktiv teilnehmen“ (WHAT) des StuRa ein „Denkmal für den Klimawandel“ vor dem Hörsaalzentrum enthüllt. CAZ hat sich das mal angesehen.

Es ist ein sonniger kalter Tag. In der Mittagssonne haben sich vor dem Hörsaalzentrum einige Studenten in weißen Anzügen und bunten Kostümen versammelt. Dazwischen steht unübersehbar ein mit schwarzem Stoff bespannter Würfel. „Die 4x4 Meter große Box symbolisiert den CO2-Ausstoß, der an der Uni in zwei Minuten erzeugt wird“, erklärt Maik Richter von der TUUWI.

Der Architekturstudent ist seit zwei Jahren dabei und einer der Mitorganisatoren der Aktion. „Bildung für morgen mit Energie von gestern“ steht auf einer Seite des Würfels, auf einer anderen Seite können Studenten ihre Ideen für mehr Nachhaltigkeit auf Postkarten schreiben und an den Stoff heften. Organisiert wurde die Aktion gemeinsam von der TUUWI und vom Referat ‚WHAT‘ des StuRa.

TU soll auf Ökostrom umstellen

Zur Unterstützung waren auch die Trommler der „Rhythms of Resistance“-Bewegung Dresden eingeladen. „What do we want? – Climate justice! – When do we want it? – Now“ riefen sie immer wieder in den Trommelpausen. „Ich finde, Klimagerechtigkeit ist ein ganz wichtiger Aspekt. Spätestens seit dem ‚Hambi‘ ist das ja ein bisschen aktueller, aber was es wirklich bedeutet, wissen viele nicht. Es ist wichtig sich einzubringen, politisch, gesellschaftlich, egal wo – aber hier ist es nochmal besonders wichtig“, erzählt Friderike, die an der TU Medizin studiert und seit zwei Jahren bei WHAT mitmacht. „Unser Ziel ist es, dass der Freistaat Sachsen, der für die Stromversorgung an der Uni zuständig ist, vollständig auf Ökostrom umstellt. Dieses Konzept gibt es schon an mehreren Unis und das wollen wir für die TU auch erreichen. Die TU ist wie eine Kleinstadt mit 45 000 Menschen und das hat einen krassen Einfluss“, erklärt Maik die Beweggründe der Aktion.

Andere Unis sind schon weiter

Ein Beispiel: Im Jahr 2016 lag der Stromverbrauch der TU Dresden bei 54 292 MWh, 0,7 Prozent davon wurden durch Photovoltaikanlagen erzeugt. Beispiele, wie 100 Prozent Ökostrom aussehen kann, zeigen beispielsweise die Ruhr-Uni Bochum oder die Universität Tübingen. „Ich mache hier mit, weil ich es wichtig finde, alle darauf aufmerksam zu machen, dass wir auch durch unsere Bildung sehr viel CO2 ausstoßen“, erzählt Saskia, für die es die erste TUUWI-Aktion ist.

Die Resonanz auf das Projekt ist laut TUUWI-Angaben enorm. Zahlreiche Studenten waren vor Ort, ebenso wie Vertreterinnen und Vertreter der TU, Gottfried Mann vom BUND Dresden, eine Vertreterin der Grünen Fraktion und der Referent von Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen. Zahlreiche Rückmeldungen erreichten die Hochschulgruppen auch über die sozialen Netzwerke. Aktionen wie diese machen uns bewusst, dass Umwelt uns alle angeht.

Text und Foto: Madeleine Brühl

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