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Und nu? Was wir vor vorm Studium gerne gewusst hätten

Worum geht’s? Studium, Studentenleben, Neustadt, SLUB

CAZ-Redakteurin Tanja Stich gibt kurz vorm Ende ihres Bachelorstudiums ihr kleines persönliches Dresdner Lebens-, Überlebens- und Studiums-ABC an die nachfolgenden Studentengenerationen weiter.

 

A wie Anfang in Dresden

Du wirst eine tolle Zeit, voller neuer Freunde, Wissen, Spaß und dreckigen WG-Küchen erleben. Und im Gegensatz zu deinen Freunden im Westen immer noch ein Geld für ein Bier haben. Sterni sei dank.

B wie Bus 61

Vermeide ihn, so oft du kannst. Im Bus 61 fahren heißt genau zu wissen, wie sich Ölsardinen fühlen.

F wie Flohmarkt

Jeden Samstag findet an der Elbe der Elbeflohmarkt statt. Dort findest du alles, was dein Hipster-/DDR-/Sammler-Herz begehrt. Früh aufstehen lohnt sich, dann entgeht man den Massen und kann gleich mal die feinsten Schnäppchen abstauben.

H wie Hausarbeiten

Hausarbeiten-Deadlines lassen sich verschieben, damit du im Sommer noch ein bisschen länger auf einem Esel durch Südamerika reiten kannst. Falls du Soziologie studierst, kannst du die Abgabetermine getrost so arrangieren, dass die SLUB-Zeit ausschließlich in schlechtes Wetter fällt.

N wie Neustadt

Auch wenn man nicht weiter weg von der Uni wohnen könnte, in der Neustadt ist und bleibt es am schönsten. Im Idealfall wohnen alle deine Freunde hier, es gibt zahlreiche den mickrigen Studentengeldbeutel leer machende Essensmöglichkeiten (meine Lieblinge: Pizzastube, Dicker Schmidt, Dampfschweinburger), Cafés, Bars und Kneipen( mein Tipp: Hebedas, 4cl Pfeffi für 2 Euro garantieren einen guten Abend). Außerdem trifft man bei Rewe City auf der Königsbrücker immer ein bekanntes Gesicht für einen netten Plausch. Kurz: Die Neustadt ist wie ein Leben auf dem Dorf. Nur mit den Vorzügen der Stadt. Lebensgefühl schlägt Uniweg. Is so.

K wie Kaffee

Absolut überlebensnotwendig, vor allem in der Prüfungsphase. Wer gar kein Geld hat, trinkt den aus dem Automaten in der SLUB, wer ein bisschen mehr Geld hat, den in der Cafeteria in der SLUB und wer sich Kaffee-Krösus nennt, gönnt sich den besten Kaffee am Campus im Trefftz Bau.

P wie Pommes

Bei „Curry und Co“ gibt es die besten Pommes der Stadt und für unschlagbare zwei Euro isst man nur günstiger, wenn man sich selbst einen Sack Kartoffeln kauft und davon die ganze Woche ernährt.

P wie Prüfungszeit

Wer in der Prüfungszeit in der SLUB einen guten Platz ergattern möchte, am besten einen, der einen Tisch und Stuhl beinhaltet, sollte früh aufstehen, denn es gibt nicht genug für alle. Also um 8 Uhr mit den ganzen anderen Verrückten vor dem SLUB-Eingang stehen und warten, bis sich die Türen der heiligen Hallen öffnen und dann rennen. Am besten ein paar Erstis ein Bein stellen – war nur Spaß.

S wie SLUB

Im restlichen Teil von Deutschland sagt man Bib, in Dresden SLUB. Kann leicht für Verwirrung bei Nicht-Dresdnern sorgen. Sie war mir immer ein treues zweites Zuhause. Tipp: Im Sommer lernt es sich in der Abteilung Kunstgeschichte am kühlsten.

V wie Vorlesungen

Manchmal ist es sinnvoller, die Vorlesungszeit sinnvoll zu nutzen, indem man ihr fernbleibt. Das ist abhängig von Inhalt und Dozentin oder Dozent. Aber: Tutorien lohnen sich. Von Studierenden für Studierende. Im kleinen Kreis wird der Vorlesungsstoff wiederholt und zusammengefasst.

Z wie Zweitstudium

Und wenn man alle Prüfungen bestanden hat, denkt man über ein Zweitstudium nach – oder auch nicht …

Text: Tanja Stich
Foto: Fotolia/Syda Productions

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