Schreib uns per WhatsApp: 0172 77 18 33 4

Von Affen und Taxifahrern – Auszeit in Indonesien

TU Dresden Auszeit Indonesien CAZ-Autorin
Vorsicht vor frechen „Taschendieben“! CAZ-Autorin Jennifer Georgi wurde in Indonesien von einer wilden Affenbande belagert.

Worum geht's? Studenten, Indonesien, Bali, Lombok, Affenwald Ubud

Während die Studenten in Dresden mitten im Uni-Stress steckten, nahm sich CAZ-Autorin Jennifer Georgi eine Auszeit und reiste um die Welt nach Indonesien.

Die Insel Bali kannte ich vor allem aus dem farbenfrohen Film „Eat-Pray-Love“ und hatte mir alles auch genauso vorgestellt. Aber nein, die Realität sah natürlich ganz anders aus. Ich kam nachts allein am Flughafen an und wurde erst einmal von einer Horde Taxifahrer überfallen, die sich regelrecht um einen Fahrgast prügelten. Kaum hatte ich einem von ihnen erklärt, wohin ich wollte, nahm er mir mein gesamtes Geld ab – das für die ganze Woche bestimmt war – und meinte, das passe schon so. Zum vierfachen Preis kam ich am Hostel an.

Feilschen ist Volkssport

Die nächsten Tage war ich klüger, denn an jeder Ecke muss man aufpassen, nicht übers Ohr gehauen zu werden. An jedem Preis wird gefeilscht, sogar um eine Flasche Wasser am Strand und ganz besonders auf den großen überfüllten Straßenmärkten in der Stadt Denpasar. Meine Freunde und ich konnten keine drei Minuten am Strand liegen, ohne Kettchen an den Arm gebastelt oder eine Massage angeboten zu bekommen, denn die meisten Einheimischen verdienen so ihr Geld. Viele sind freundlich, andere sehr aufdringlich und regelrecht ungemütlich, wenn man ihr Angebot ablehnt.

Wunderschön ist Bali dennoch, auch wenn wir für jeden Eintritt in einen Tempel und sogar für manches Fotomotiv, wie den berühmten Mount Batur, etwas zahlen mussten. Mein persönlicher Favorit war aber der Besuch im Affenwald in Ubud, wo man die wilde Bande mit Bananen füttern kann, ab und an überraschend angesprungen wird und verdammt aufpassen muss, dass einem nichts aus den Taschen gestohlen wird.

Regenwald, Vulkane und einsame Buchten

Was ich jedem empfehlen kann, der unberührte Natur und etwas weniger Touristen-Bespaßung mag, ist die Insel Lombok, die man von Bali aus mit dem Schnellboot erreichen kann. Dort geht alles etwas ruhiger zu. Wir stiegen auf einen der ältesten Vulkane, besuchten fantastische Regenwälder, einsame Strände und Buchten mit dem Motorroller oder schlenderten über einen kleinen Markt und probierten die ausgefallensten Früchte, die ganz anders schmecken als bei uns im Supermarkt. Mein Tipp: Probiert niemals die Durian, die wohl ekelhafteste Frucht der Welt, aber in Indonesien ist sie der absolute Renner.

Zu meinem absoluten Lieblingsort habe ich aber die drei kleinen Gilli-Inseln gekrönt, die zwischen Bali und Lombok liegen. Nirgendwo sonst habe ich so weißen Sand, so türkisfarbenes Wasser und so große Schildkröten gesehen. Zu bestimmten Zeiten kann man sogar das leuchtende Plankton im Meer beobachten – was mir allerdings nicht vergönnt war. Aber auch so ist Indonesien einfach umwerfend schön. Zwischen Palmen und kleinen Restaurants direkt am Meer tanzten wir abends unter freiem Himmel. Tagsüber waren wir tauchen, Rad fahren oder haben eine Bootstour zu den umliegenden Inseln unternommen und das alles für recht freundliche Preise.

Text: Jennifer Georgi
Foto: privat

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr ein tolles Projekt, das ihr gerne in der CAZ vorstellen wollt? Oder gibt es Probleme an der Uni? Über welche Campusthemen sollen wir in der CAZ berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

Zurück

Um die Nutzung unserer Website zu erleichtern, verwenden wir „Cookies“ und die Analyse-Software „Matomo“ (ehemals Piwik). Unsere Website verwendet auch „Cookies von Drittanbietern“, um Funktionen für soziale Medien anbieten zu können. Mehr dazu ...