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Von Pelmeni bis Matroschka – TUD trifft russische Partneruni

Tage der russischen Sprache an der TU Dresden

Worum geht's? TU Dresden, Studenten, Russland, St. Petersburg, Partneruni, Austausch

Vor Kurzem besuchten Gäste aus Russland die TUD. CAZ-Autorin Paulina Noack war dabei und hat nebenbei erkundet, wie viel St. Petersburg in Dresden steckt.

Добро пожаловать!

Na, wer von euch konnte es lesen? Das heißt herzlich willkommen. So wurden Anfang Mai mehrere Gäste aus St. Petersburg zu den „Tagen der Russischen Sprache“ an der TUD begrüßt. Das Programm entstand in Kooperation der TUD mit der Polytechnischen Universität Peter der Große. Vom Kochen russischer Spezialitäten bis hin zu traditionellen russischen Tänzen und gemeinsamem Musizieren war das Programm sehr vielfältig. Nicht nur Slavistikstudenten waren gern gesehen. So zeigte sich auch überraschend viel älteres Publikum, das seit Jahrzehnten Gefallen an der russischen Sprache und Kultur findet.

Aus Leningrad wird St. Petersburg

Bereits seit 1961 besteht die Partnerschaft zwischen Dresden und St. Petersburg. Hinweise darauf kann man, wenn auch unbewusst, an vielen Stellen in Dresden finden, z.B. die Statue des Schriftstellers Fjodor Dostojewski neben dem Kongresszentrum. Als die Partnerschaft begann, hieß die russische Stadt noch Leningrad und war genauso wie Dresden an einer nachhaltigen Stadtentwicklung interessiert. Dieses Ziel verfolgen beide Partner heute noch. Dass die Kultur in beiden Städten eine große Rolle spielt, wurde auch in der Themenwoche an der TU deutlich. Die beiden Dozentinnen, die lustigerweise beide Irina hießen, brachten mit viel Begeisterung russische Traditionen und slawische Bräuche näher.

Ausreichend Gesprächsstoff

Ich selbst war ebenfalls Teilnehmerin bei den „Tagen der russischen Sprache“ und durfte auch mal in eine echte Tracht schlüpfen und kleine Souvenirs mit nach Hause nehmen. Auch die anderen Teilnehmer hatten viel Spaß. Lena freute sich besonders über das Quiz: „Ich finde es cool, dass wir sogar Preise mit nach Hause nehmen dürfen und gleichzeitig etwas über Russland lernen.“ Russisch gesprochen wurde viel. Ein älterer Teilnehmer erinnerte sich dabei gern zurück: „Ich war schon in ganz Russland unterwegs und keine Stadt ist wie die andere. Es ist schön, sich mit anderen Interessierten auszutauschen.“ So sorgten die gemeinsamen Seminare auch für viel privaten Gesprächsstoff. Natürlich sollte die Veranstaltungsreihe auch die Schönheit St. Petersburgs zeigen und was die Uni alles zu bieten hat. Und meiner Meinung nach kann sich die TUD noch einiges von ihrer Partner-Uni abgucken, besonders was die Modernität und Barrierefreiheit betrifft. Wie an der TU stehen auch an dieser Uni in St. Petersburg die technischen Studiengänge im Vordergrund.

Dresdner Opernball goes Russland

Vielleicht wohnt der ein oder andere sogar im Studentenwohnheim auf der St.-Petersburger-Straße, die natürlich nach der Partnerstadt benannt ist. Und in der russischen Stadt gibt es auch eine Dresdner Straße, die sich durch die Stadtmitte zieht. Dieses Jahr wird es auch den allerersten Semperopernball in St. Petersburg geben. Am 31. August 2019 soll das große Event stattfinden und den kulturellen Zusammenhalt stärken. Beim Dresdner Opernball 2017 gab es bereits auf dem Theaterplatz vor der Semperoper ein spektakuläres Feuerwerk als Geschenk an die Partnerstadt! 

Die Studenten- und Schüleraustauschprogramme zwischen beiden Städten sollen ein angenehmes Miteinander unterstützen. Durch den bilateralen Studienaustausch habt ihr jedes Semester die Möglichkeit, eine Weile an der Uni in St. Petersburg zu studieren. Es gibt auch besondere Sommerschulen, in denen man Russisch lernen und für wenig Geld eine kleine Rundreise durch Russland unternehmen kann.

Text: Paulina Noack
Foto: xusenru/Pixabay

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