Schreib uns per WhatsApp: 0172 77 18 33 4

Welche Studieninitiative bin ich? Eine App hilft weiter

Mit der Get Involved App zur passenden Studenteninitiative
Mit der Get Involved App zur passenden Studenteninitiative

Worum geht's? Studenteninitiativen, Play Store, App Store, Wahl-O-Mat

Studenten von der Uni Hannover haben mit der Get Involved-App einen Wegweiser entwickelt, der durch den Dschungel der Studenteninitiativen führen soll. Die CAZ-Redaktion hat’s ausprobiert.

Der Drang, sich gesellschaftlich zu beteiligen und die Welt in irgendeiner Form zu verbessern, ist wohl in kaum einer Lebensphase größer als während des Studiums. Wer von euch hatte noch keinen Idealismus-Anfall und wollte sich hastig irgendwo engagieren? Studieninitiativen sind dabei eine gute Möglichkeit. Doch welche passt am besten? Wo steht man wirklich dahinter? Das Angebot ist groß, weshalb die Auswahl einen schnell wieder abschrecken kann. Das hat sich wohl auch Christoph Reinders von der Leibniz-Universität Hannover gedacht und so 2015 die „Get Involved“-App entwickelt. Die Idee dahinter ist denkbar einfach: Man wählt seine Uni aus, beantwortet ein paar Fragen und schon wird einem die Studieninitiative der Träume genannt. Ein Wahl-O-Mat für Studieninitiativen quasi.

Nach dem Download ist alles sehr einfach aufgebaut. Zuerst wählt man sich seine Universität oder Hochschule aus. 39 Hochschulen sind bislang deutschlandweit freigeschaltet, in Dresden stehen die TU und die HTW zur Auswahl. Dann wird man aufgefordert, Fragen zu beantworten. Diese sind größtenteils sehr allgemein gehalten, zum Beispiel „Mir ist soziales Engagement wichtig“ oder „Ich möchte Events an meiner Hochschule organisieren“.

Insgesamt werden 21 Fragen gestellt, die ihr mit „Ich stimme zu“, „neutral“ oder „Ich stimme nicht zu“ beantworten könnt. Das sollte alles keine zwei Minuten dauern, dann kommt ihr auf den Ergebnis-Bildschirm. Jetzt werden euch die registrierten Studieninitiativen angezeigt, mit denen ihr zu einem bestimmten Prozentsatz übereinstimmt. Ich hatte beispielsweise hundertprozentige Übereinstimmung mit IAESTE (Studieninitiative für Austauschstudenten) und juFORUM (Deutsches Jungforschernetzwerk). Klickt man nun auf die Initiative, kann man einen kleinen Vorstellungstext lesen und wird mit Homepage, E-Mail-Adresse und Facebook-Seite versorgt.

Die Idee ist wirklich gut. Auch wenn der Fragenkatalog sicherlich nur eine grobe Einschränkung gewährleistet, kann man sich einen schicken Überblick verschaffen und sich leicht durch die einzelnen Initiativen klicken. Als Studieninitiative kann man sich übrigens leicht auf der Homepage der App anmelden. Verfügbar ist sie für iOS und Android im App-Store und Play-Store. Die Zeit der Ausreden ist vorbei.

Text: Florian Mentele
Foto: CAZ

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr ein tolles Projekt, das ihr gerne in der CAZ vorstellen wollt? Oder gibt es Probleme an der Uni? Über welche Campusthemen sollen wir in der CAZ berichten? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

Zurück

Um die Nutzung unserer Website zu erleichtern, verwenden wir „Cookies“ und die Analyse-Software „Matomo“ (ehemals Piwik). Unsere Website verwendet auch „Cookies von Drittanbietern“, um Funktionen für soziale Medien anbieten zu können. Mehr dazu ...