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Wer ist der Dozent mit dem Cowboyhut?

Dresdens Unileben spielt sich nicht nur an TU und HTW ab. Auch an der Musikhochschule am Wettiner Platz ist einiges los. Zuletzt drehte Dozent Johannes Gerstengarbe sogar ein Video mit Olaf Schubert.

 

 

 

Johannes Gerstengarbe ist nicht nur „Lehrkörper“, sondern hat auch ein interessantes Privatleben: Neben seiner Tätigkeit als Dozent ist er auch Studio- und Livemusiker und spielt, mit Cowboyhut ausgestattet, frechen Country bei „The Lazy Boys“. Als Musiker und Musikproduzent mit eigenem Studio arbeitete er nicht nur mit Studenten und Musikern aus der Dresdner Szene, sondern auch mit weltweit etablierten Künstlern wie CJ Ramone, Bela B. oder den Baseballs zusammen.

Lars Hiller, ein ehemaliger Mit­arbeiter am TU-Institut für Kommunikationswissenschaft in Dresden, hat mit Johannes Gerstengarbe und der Indie-Band „The Gentle Lurch“ eine Platte namens „The Working Man´s Lurch“ produziert, die sowohl in Deutschland als auch in Japan erschienen ist. Lars Hiller ist als Promoter auch am neuesten Projekt von Johannes Gerstengarbe beteiligt: „Get a Life“ von „The Lazy Boys“.

Zur Single des am 6. November auf Part-Records erscheinenden Albums wurde vor wenigen Wochen ein Musikvideo gedreht, in dem auch Olaf Schubert mitspielt. „Unsere neue Platte ist mir ein Herzensanliegen“, fügt Johannes Gerstengarbe strahlend an, „weil die Musik zwar amerikanisch geprägt ist, aber es komplett lokal produziert wurde.“

Am 18. November gibt er ein Konzert in der Lukaskirche, die Record-Release-Party mit „The Lazy Boys“ steigt am 21. November in Rosis Amüsierlokal.

Und hauptberuflich? Der Dozent nimmt den Be­griff „Hochschule“ als solchen, in Abgrenzung zu deutschen Universitäten, sehr ernst. „Ich setze mich für eine praxisnahe Ausbildung der Studenten ein, die ich als Grundlage für eine erfolgreiche Ausübung ihres Berufes sehe“, erklärt der 33-Jährige. „Den praxisnahen Ansatz habe ich besonders während meines studentischen Austauschjahres in Nashville-Tennesee erlebt. Dort herrscht dieser ja auch an Universitäten vor.“

Sein Hauptaufgabenfeld sind die durchaus arbeitsintensiven Arrangierkurse, die er den Jazz-Rock-Pop- und Lehramtsstudenten an der HfM gibt. Dabei müssen die Studenten unter anderem ein Arrangement für Bigband und eines für Sinfonieorchester schreiben. Diese werden auch gleich mit diversen Formationen wie der Dresden Bigband oder dem Orchester vom Heinrich-Schütz-Konservatorium in die Praxis umgesetzt. „Studenten, die sich dahinterklemmen, schaffen sich einen großen Wert für ihren Werdegang“, sagt Gerstengarbe. Das ist bei den Musikern wie in allen anderen Studiengängen auch.

Auf seiner Website erfahrt ihr mehr über Johannes Gerstengarbe.

 

Text: Marion N. Fiedler

Foto: PR

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