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Woll’n wir uns auf einen Kaffee treff-tzen?

Seit dem Schließen der Bierstube herrscht auf dem TU-Campus ein Treffpunkt-Vakuum. Ein Studentenprojekt hat dem ein Ende bereitet. Ideengeber Felix Rudolph erklärte, wie er das geschafft hat.

Wer als Student auf dem Campus wirklich etwas ändern will, muss in die Uni-Politik?! Weit gefehlt! Es gibt auch einfachere Möglichkeiten, wie zum Beispiel das quix-Projekt des Studentenrates. Quix („quickly fix“ = schnell verbessern) ist eine Plattform, auf der Studenten Vorschläge für bessere Studienbedingungen vorbringen können, die – mit etwas Glück – dann auch umgesetzt werden.

Felix Rudolph, Initiator des Projekts „TREFFtzPUNKT“, hatte dieses Glück. Der VWL-Student im 4. Mastersemester setzte sich mit seiner Idee durch und hat sie mittlerweile sogar verwirklicht. Sein Vorhaben war dabei relativ simpel: Seitdem die neue Mensa mitsamt der Bierstube geschlossen wurde, gab es auf dem Campus kaum zentrale, fakultätsunabhängige Treffpunkte. Mal einen Kaffee nach der Vorlesung oder noch kurz über die gemeinsame PowerPoint schauen? Nicht so einfach, außer man steht auf die intime Atmosphäre einer Groß­raum-Mensa. Außerdem wusste Felix, dass es im Trefftz-Bau einen ungenutz­ten Raum gab, wie er mir erklärte. Also reichte er einen Antrag ein, der schließ­lich mit einem Budget von 20.000 Euro bewilligt wurde. Zudem stellte der Studentenrat zwei Betreuer zur Unterstützung parat.

Ganz ohne Probleme ging es dann aber doch nicht. Stolze zweieinhalb Jahre hat die Umsetzung gedauert, vor al­lem der Brandschutz zog das Projekt in die Länge. Seit ei­ni­gen Wochen ist der Raum jetzt aber geöffnet und bietet 30 Sitz­plät­ze sowie zwei Stehtische auf ca. 100 Quadratmetern. Neben der mo­der­nen Einrichtung gehören auch zwei ein­fache Getränkeautomaten und ein Tausch­buch­regal zum In­ven­tar. Das High­light bildet allerdings eine der all­seits beliebten Cam­pua-Kaffeebars. Die aus dem Hör­saal­zen­trum bekannte mobile Café-Variante bedient dort Stu­den­ten bis zum späten Nachmittag. Ideal für das schnelle Getränk in der Pau­se oder die Gesprächsrunde nach ge­ta­ner geistiger Arbeit.
Anziehend sollte auch die günstige Lage des Gebäudes wirken: Der Trefftz-Bau liegt direkt zwischen dem Hör­saal­zen­trum und der SLUB und somit quasi an einem Studenten-Knotenpunkt. Felix hofft, dass sein Projekt Anklang fin­det. Bei einem Blick auf meine Kaffee-Wartezeit heute mache ich mir da keine Sorgen.

Text und Foto: Florian Mentele

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