Schreib uns per WhatsApp: 0172 77 18 33 4

Woran glaubst du? CAZ zu Gast bei der ESG

Den Kern der evangelischen Studentengemeinde Dresden (ESG) bilden die Studenten selbst. Studentenpfarrer Tilmann Popp wurde jetzt nach sechs Jahren Dienstzeit für eine weitere Dienstperiode für die Stelle beauftragt. CAZ-Redakteurin Marion Fiedler hat die Gemeinde besucht.

Viele Dresdner Studenten nutzen das Angebot und die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten und Interessierten über Leben, Glaube und Religion auszutauschen. „In der ESG kann man Gemeinschaft erleben, Hilfs­bereitschaft. Alle packen an, wenn es was zu tun gibt!“, erklärt Caro, die im 2. Mastersemester Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Dresden studiert. „Aber auch fröhliche Gesichter, Lachen, andächtige Gespräche, tiefgründige Andachten und Veranstaltungen verschiedenster Art von Gottesdiensten über Rüstzeiten bis hin zum Sommerfest.“ Sie ist seit vier Jahren in der ESG und hat sich bisher als Vertrauensstudentin eingebracht. Momentan ist sie für die Öffentlichkeitsarbeit der Studenten­gemeinde zuständig. „Jeder ist in der ESG willkommen. Erstis, Langzeitstudenten, FSJler, Auszubildende, eigentlich jeder, der mit dem christlichen Glauben lebt oder daran interessiert ist.“ Auch gibt es jeden Dienstag eine fächerübergreifende Vortragsreihe.

Die Gemeinde setzt sich auch nach außen gerichtet ein und öffnet Spiel­räume. So organisierten fleißige ESGler ein Musikprojekt mit unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen. Tilmann Popp, der vor sechs Jahren von seiner Stelle als Pfarrer im Stolpener Land an die evangelische Gemeinde Dresden gewechselt ist, sieht seine Arbeit darin, Räume zu öffnen, wo Räume gebraucht werden. „Der Kernpunkt in der ESG ist, dass der Pfarrer nicht alles bestimmt, sondern dass sich die jungen Menschen einbringen können“, erklärt er. „Es kommen viele hochbegabte Menschen zu mir, deren Talente ich mit unseren Möglichkeiten unterstützen möchte. Manchmal sprechen mich Leute mit Sorgen oder Problemen an, denen helfe ich dann seelsorgerisch weiter.“  

Die Arbeit mit den Studenten erfüllt den 50-Jährigen: „Meine Arbeit macht mir Spaß, ich bin mit vielen Leuten im Kontakt und kann hier und da lenken und helfen, ich bin gern Studentenpfarrer!“ Auf die kommenden sechs Jahre freut sich Tilmann Popp bereits. „Wir haben gerade einen Stand erreicht, wo eine Vielfalt an selbstständiger Arbeit passiert. Dort wollen wir noch Sachen erweitern, wir haben dort Möglichkeiten und einen Raum, wo sich Menschen entfalten können.“ Und er ergänzt: „Verstärkung möchte ich ins Flüchtlingsprojekt legen und in die soziale Unterstützung. Wir bespielen viele Räume, aber für die kommenden Monate habe ich auch vielseitige Ideen, die ich noch umsetzen möchte!“

Weitere Infos auf www.esg-dresden.de und auf Facebook

Text und Foto: Marion N. Fiedler


 

Zurück

Um die Nutzung unserer Website zu erleichtern, verwenden wir „Cookies“ und die Analyse-Software „Matomo“ (ehemals Piwik). Unsere Website verwendet auch „Cookies von Drittanbietern“, um Funktionen für soziale Medien anbieten zu können. Mehr dazu ...