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Zombie-Alarm: Ausstellung „Hope“ in der Altana-Galerie

Die TU Dresden nach der Zombie-Invasion
Die TU Dresden nach der Zombie-Invasion

Worum geht's? TU Dresden, Zombies, Tilman Hornig, Paul Barsch, HfBK Dresden

Schon wieder Zombies an der TU! Im Kunstprojekt „New Scenario“ von Paul Barsch und Tilman Hornig spielt das Überleben und die Hoffnung nach einer imaginären Apokalypse die zentrale Rolle.

Das Projekt „New Scenario“ ist schon einzigartig. Erinnert ihr euch an die Aktion im Zeunerbau, bei der hunderte von Studenten wie Zombies geschminkt und positioniert worden sind? Bei diesem Kunstprojekt ist auch etwas Tolles rausgekommen, das ihr ab sofort online bestaunen könnt. Klickt euch einfach mal durch, wie die TU Dresden aussehen würde, wenn es Zombies gäbe oder eine andere Katastrophe Dresden erschüttert hätte.

Die Spuren dessen, was da vielleicht gewesen ist, stellen vor allem die Frage, ob wir die Gesellschaft, wie wir sie heute erleben, auch wertschätzen? Ob wir sie in vollen Zügen wahrnehmen? Was Hoffnung eigentlich ausmacht? Und wenn ihr online seid, stellt ihr euch vielleicht wieder andere Fragen, während ihr durch das 360-Grad-Panorama-Bild scrollt. Zum Beispiel: Welcher der abgebildeten Studenten ist der erste Zombie, der die Seuche gestartet hat?

Solche unterschwelligen, aber gleichermaßen fundamentalen Fragen schwingen mit, bestaunt man die inszenierten Fotografien in der Ausstellung online. Die Künstler Paul Barsch und Tilman Hornig haben an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste studiert und sich Künstler wie Joachim Coucke, Connor Crawford, Mariechen Danz, Hilary Galbreaith, Monia Ben Hamouda, Jason Hirata, Daniel Keller, Max Kowalewski, Kareem Lotfy, Annie Pearlman, Nicolas Pelzer, Jon Rafman, Gregor Różański und Bailey Scieszka ins Boot geholt.

Unterstützt wird „New Scanario“ natürlich nicht nur von den vielzähligen Studenten, die zum Drehtag in zerschlissenen Klamotten auf den Bänken der Hörsääle und an anderen Orten der TU posiert haben. Gwendolin Kremer, die kuratorische Leiterin der Altana Galerie und Initiatorin des Projekts, ist ebenfalls Feuer und Flamme. Die Künstler wurden auch von Professoren unterstützt. Inhaltliche Hinweise haben unter anderem Prof. Dr. Anja Besand (Didaktik der politischen Bildung am Institut für Politikwissenschaft) und Dr. Tanja Prokić (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Professur für Medienwissenschaft und Neuere deutsche Literatur) von der TU Dresden geleistet.

Wer die Vision einer möglichen Apokalypse hautnah erleben möchte, sollte die Tage mal auf die Onlineplattform kommen, auf der ihr die postapokalyptische Ausstellung jederzeit besuchen könnt. Viel Spaß beim Gruseln!

Text: Marion N. Fiedler
Foto: PR

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