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BUND Sachsen simuliert UN-Klimadebatte

Paris ist vom 30.11. bis 11.12. Austragungsort der 21. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention. In Dres­den wird die Versammlung „nachgespielt“.

 

 

 

 

 

Regierungsvertreter aus aller Welt kommen zusammen, um über Klimaziele zu verhandeln und über CO2-Emmissionen zu debattieren. Alles ganz schön abstrakt und die Weltpolitik ist sowieso ganz weit entfernt, was also geht mich das an? Eine Menge. Um genau das zu zeigen, kombinieren der BUND Sachsen zusammen mit dem BUND Dresden in "COPinMyCity" Aspekte einer UN-Simulation mit Workshops darüber, wie man lokal und individuell aktiv werden kann.

Beim Simulationspart, der den bekannten Model United Nations, kurz MUN, nachempfunden ist, schlüpfen die Dresdner Teilnehmer in die Rolle der beteiligten Staaten bei der Klimarahmenkonvention. Nach kompakter Vorbereitung, für die ein ausführliches Dossier zur Verfügung gestellt wird, vertreten sie „ihren Staat“ in den Debatten und Verhandlungen.

Initiatorin ist Jutta Wieding. Nachdem sie im letzten Semester ihren Master in Internationale Beziehungen abgeschlossen hat, begann sie mit ihrer Promotion zu „Steuerungsinstrumenten des internationalen Klimaschutzes“. Ihr ist wichtig, dass die Veranstaltung über die reine Simulation hinausgeht. „MUN liefern in der Regel keine praktischen Resultate. Wir wollen aber nicht nur verstehen helfen, sondern auch zum Handeln motivieren“, sagt sie. „Wir können nicht erwarten, dass sich in Paris im Dezember die Welt verändern wird. Aber an vielen Orten überall auf der Welt machen sich Menschen auf, um ihren Beitrag zu leisten.“

Im zweiten Part diskutieren und erarbeiten die Teilnehmer daher konkrete Handlungsweisen für den Alltag. Einfache Möglichkeiten, selbst zum Klimaschutz beizutragen, sind etwa lokale Verbrauchergemeinschaften wie die VG, die regionale und ökologisch erzeugte Produkte vertreiben, der Dresdner Laden „Lose“ (Böhmische Straße 14, www.lose-dresden.de), der bewusst auf Verpackungsmaterial verzichtet, Second-Hand-Läden oder der Wechsel zu einem umweltfreundlichen Stromanbieter.

Im Abendprogramm werden dann noch einmal die Zusammenhänge dargestellt, etwa beim Willkommenscocktail mit Grüßen aus aller Welt oder bei der Podiumsdiskussion über die Zukunft der Energieversorgung mit Menschen aus Politik und Gesellschaft. Für das Nachmittags- und Abendprogramm ist keine Anmeldung nötig.

Mehr Infos findet ihr hier.

Text: Marcel Sauerbier

Foto: BUND Sachsen

 

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