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Fürs Studium den Wohnsitz ummelden - lohnt sich das?

Neben all den anderen Dingen, die ein Studium in einer neuen Stadt so mit sich bringt, stellt sich auch die Frage des Ummeldens: ja oder nein? Beide Möglichkeiten bieten Vor- und Nachteile.

 

 

 

Die Frage des Ummeldens ist für Studierende schwierig, denn es gilt, einige Faktoren zu berücksichtigen. Einerseits besteht in Deutschland die allgemeine Meldepflicht, das heißt jeder Bürger muss sich innerhalb von zwei Wochen nach Umzug in eine neue Wohnung bei der zuständigen Meldebehörde anmelden. Dies erfolgt in den Orts- und Bürgerämtern der Stadt.

Bevor man diesen Schritt geht, sollte man sich jedoch erstmal überlegen, wie man sich in Dresden anmelden möchte. Soll Dresden der neue Hauptwohnsitz oder doch nur Zweitwohnsitz werden? Meldet man sich hier mit Zweitwohnsitz an, ist seit Januar 2006 die Zweitwohnsitzsteuer zu entrichten. Diese beträgt zehn Prozent der Nettokaltmiete und gilt auch für Studentenwohnheime und Wohngemeinschaften, wird dann jedoch auf den jeweiligen Mietanteil des Studierenden heruntergerechnet. Bewohner des Studentenwohnheims, die einen Zweitwohnsitz in Dresden anmelden wollen, können sich die notwendige Bescheinigung beim Studentenwerk Dresden, im Geschäftsbereich Wohnen auf der Fritz-Löffler-Str. 18 (Büro 105, 108 oder 115), abholen.

Also doch lieber gleich den Hauptwohnsitz verlegen? Bei dieser Entscheidung sollte berücksichtig werden, dass familiäre Versicherungen, beispielsweise die Hausrat- oder Haftpflichtversicherung, teilweise nur für Personen greifen, die zum Haushalt gehören, was mit Ummeldung nach Dresden nicht mehr der Fall wäre. Außerdem erfordert die Mitgliedschaft in manchem Verein, zum Beispiel die Freiwillige Feuerwehr, dass man weiterhin in der Heimat gemeldet bleibt. Diese Punkte sollten deshalb vor der endgültigen Entscheidung mit den Eltern geklärt werden.

Das Ummelden nach Dresden hat aber auch seine gute Seite: Aktuell zahlt die Stadt Dresden allen Studierenden, die erstmals ihren Hauptwohnsitz nach Dresden verlegen, eine Umzugsbeihilfe von 150 Euro. Der entsprechende Antrag kann auf der Internetseite des Studentenwerks heruntergeladen werden. Er muss zwischen Januar und März des Folgejahres persönlich beim Studentenwerk eingereicht werden.

 

Text: Paula Goltzsche

Foto: cydonna/photocase

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