Schreib uns per WhatsApp: 0172 77 18 33 4

Jahreswechsel mit Glocken, Walzer oder Weintrauben

CAZ wünscht allen einen guten "Rutsch" ins neue Jahr. Hierzulande gehören Sekt, Bleigießen und ein Feuerwerk um Mitternacht traditionell zum Silvesterabend dazu. Wie aber feiert es sich zum Jahreswechsel anderswo auf der Welt? Richard Eickel, Geschäftsführer von "Comet Feuerwerk" kennt die Silvesterbräuche rund um den Globus und weiß über die verschiedenen Traditionen zu berichten.

 

 

 

„In Südafrika gleicht das Neujahrsfest einer großen, bunten Karnevalsparty mit Straßenumzug,
Trommeln, grellen Kostümen, Tänzern und schallender Musik“, erzählt Eickel. Ebenso lautstark gehe
es in Uganda zu, so der Comet-Chef weiter: „In dem ostafrikanischen Land schlagen, hämmern und
pfeifen die Menschen mit allem, was Lärm macht. Ob Töpfe, Trommeln oder Tonnen – alles wird in
den Minuten kurz vor Mitternacht auf die Straße gebracht, um das neue Jahr gebührend zu
begrüßen.“

Glockengeläut und Blumen bringen Glück

Die Einwohner von Rio de Janeiro tragen zum Jahreswechsel gewöhnlich weiße Kleidung – zu Ehren
der Meeresgöttin. „Denn während wir in Deutschland Feuerwerksraketen und -batterien gen Himmel
schicken, legen die Menschen an der Copacabana um Mitternacht Blumen ins Meer, damit sich die
Wünsche fürs neue Jahr erfüllen. Gehen die Blumen im Wasser unter, soll der Wunsch wahr werden,
spült der Strom sie zurück an den Strand, gilt die Bitte als abgelehnt“, beschreibt Eickel den
brasilianischen Brauch.

Wieder anders geht es in Japan zu. Wenn dort an Silvester die Glocken der buddhistischen Tempel
108 Mal läuten, werden der Tradition nach die 108 menschlichen Begierden vertrieben. Das
Soundspektakel beginnt am späten Abend und dauert bis in die frühen Stunden des neuen Jahres.
„Außerdem formen die Japaner am Neujahrsmorgen weiche Kuchen aus Klebreis – Mochi genannt. In
heißem Zustand zieht der Reiskuchen lange Fäden, was sinnbildlich für ein langes Leben steht“, so
Eickel.

Walzer und Weintrauben um Mitternacht

In Wien tanzt man traditionell im Dreivierteltakt ins neue Jahr. Um 24 Uhr heißt es: Darf ich bitten?
Im ganzen Land erklingen zu Mitternacht Stücke, wie der berühmte Donauwalzer.
Dieser Brauch werde von allen Altersgruppen gelebt, so Eickel. „Selbst in den angesagten Clubs ist es
durchaus üblich, dass der DJ pünktlich zu Neujahrsbeginn die passende Platte auflegt.“ Was in
Österreich ebenfalls unbedingt zum Jahreswechsel gehört: das Neujahrskonzert der berühmten
Wiener Philharmoniker, das per Rundfunk in die ganze Welt übertragen wird.

Russische Landsleute begehen Silvester später als wir, und sie feiern Weihnachten und Neujahr zehn
Tage am Stück: Nach dem orthodoxen Kirchenkalender fällt Heiligabend nämlich auf den 7. Januar
sowie Neujahr auf den 13. des Monats. „Die orthodoxe Kirche richtet sich nicht nach dem
gregorianischen, sondern nach dem julianischen Kalender“, weiß der Unternehmer. Silvester ist in
Russland der bedeutendste Feiertag des Jahres – entsprechend feucht-fröhlich wird dieser mit
Freunden und der ganzen Familie gefeiert.

Spanier essen für Glück im neuen Jahr genau zwölf Weintrauben, zu jedem Glockenschlag um
Mitternacht eine. Verzählt man sich, soll dies Pech bringen. „Deshalb bieten spanische Supermärkte
kurz vor dem Jahreswechsel Dosen mit exakt zwölf Weintrauben an“, verrät der Comet-Geschäftsführer.
Angestoßen wird mit einem Glas Sekt oder Cava, in das man einen goldenen Ring
legt, der die Neujahrswünsche erfüllen soll. Und ganz Spanien – Männer wie Frauen – trägt an
Silvester sowie am Neujahrstag rote Unterwäsche für Glück in der Liebe.

Richard Eickel abschließend: „Traditionen und Bräuche unterscheiden sich zwar von Land zu Land –
allerdings ist der Jahreswechsel überall mit der freudigen Erwartung und Hoffnung sowie dem
Wunsch verbunden, glücklich und unbeschwert in ein neues Jahr zu starten.“

Text und Foto: Comet Feuerwerk

Zurück

Um die Nutzung unserer Website zu erleichtern, verwenden wir „Cookies“ und die Analyse-Software „Matomo“ (ehemals Piwik). Unsere Website verwendet auch „Cookies von Drittanbietern“, um Funktionen für soziale Medien anbieten zu können. Mehr dazu ...