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Metalband in der Strasse E: „Und die Hölle brach los“

Die Metalband Bullet for my Valentine hat ihr neues Studioalbum „Venom“ rausgebracht – und das stellen sie, von zwei Special Guests begleitet, am Freitag in Dresden vor.

 

 

 

Überraschend melodisch zeigt sich die Metalband Bullet for my Valentine auf ihrem neuen Studioalbum „Venom“. Zwischen heavy guitar beats und schnellen Riffen, Classic-Rock-ähnlichen Solos, einer üblich harten Schlagzeug- und E-Gitarrenlandschaft hört man nicht nur die heftigen Schreie vom Frontmann Matthew Tuck. Auf „No Way Out“, der Single des Albums, kommen überraschend schön geführte und phrasierte Melodien zum Tragen – im Mantel des harten Geschreis.

Am Freitag spielt die Band im Bunker auf der Strasse E im Industriegelände (Werner-Hartmann-Straße 2). Begleitet wird die inzwischen weltweit bekannte Metal-Band auf ihrer Welttournee von zwei Special Guests. Zum einen sind das ihre ebenfalls britischen Musikerkollegen von der Band While She Sleeps, die ihr neues Album „Brainwashed“ vorstellen werden. Wer schon mal reinhören will – viele der Songs können online gestreamt werden. Der Song „Four Walls“ gilt unter Musikkritikern und Fans als der eingängigste und streitlustigste und daher interessanteste Song und vielleicht schon als erste Hymne der jungen Band. Die Musiker verkünden über ihre Medienpartner stolz, dass sie mit dem Track endlich die kritische Oma ihres Gitarristen Sean Long berühren konnten.

Ergänzt werden die beiden Gruppen aus Großbritannien von der japanischen Rockband Coldrain, die sich seit 2007 einen Namen für ihre Post-Hardcore-Musik und eine erfolgreiche Mischung aus Rockgesang und Metal-typischem Screaming gemacht haben. Sie sind der dritte Special Guest und stellen unter anderem den Erfolgssong „Vena“ vom kürzlich erschienen Album „Words of the Youth“ vor.

Die Headliner des Abends, Bullet for my Valentine, haben mit ihrem neuen Album und der Vorstellung ihrer neuen Scheibe übrigens vor, die Welt zu erobern. Einerseits wollen sie das mit einer bandtypischen Mischung aus Heavy Metal und Metalcore schaffen, aber auch Energien aus anderen Genres ziehen. Und mit Kontrasten überraschen. Wo der vielleicht eingängigste, fast poppig strukturierte Song „No Way Out“ von der Melodie und der Dynamik her noch eher breiter angelegt ist, pfeffert der zweite Track des Albums „Army of Noise“ von Anfang bis zum Ende durch und bleibt von der Melodie her eher im überschaulichen Bereich. Hier ist der von der Band 2013 angekündigte Rückweg zum Trash Metal wohl am ehesten fühlbar. Auf „Worthless“, neben „Broken“ und „No Way Out“ vielleicht der ehrlichste Song, überwiegt sogar der Anteil der gesungenen Phrasen die Schrei-Passagen.

Matt Tuck erinnert sich an den fast zwei Jahre umfassenden Entstehungsprozess der Scheibe: „Es ist schwierig, ein komplettes Album zusammenzufassen, nachdem wir so viel Zeit mit dem Songschreiben und Aufnehmen verbracht haben und Blut, Schweiß und Tränen flossen,” erklärt der Sänger und Frontmann. „Es war hart, für die Texte wieder an einige äußerst dunkle Orte zurückzukehren, aber sobald ich Fährte aufgenommen hatte, war es okay für mich, gewisse Themen einfach rauszulassen – und die Hölle brach los. Dieses Album ist ganz klar das aggressivste, das wir je eingespielt haben, und textlich wird es sicherlich viele aufhorchen lassen.“

Mit der Energie und den neu gemischten Metalsounds haben er und seine Bandkollegen große Ziele: „Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie stolz ich darauf bin. Wir haben uns selbst neu erfunden und sind bereit, die Welt im Sturm zu nehmen.”

Wenn ihr mehr über die Band erfahren wollt, dann geht es hier zur Homepage.

Text: Marion N. Fiedler

Foto: PR

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