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Move it! Festival: Mit Filmen Menschen bewegen

Das Filmfestival Move It! will mit Filmen zum Nachdenken anregen. Unter dem Blickpunkt „Borderlines – Grenzerfahrungen“ soll auch die aktuelle Flüchtlingsproblematik im Mittelpunkt stehen.

 

 

 

Vom 3. bis 8. November werden im Thalia-Kino jeden Abend drei bis vier Filme zu verschiedenen Themenschwerpunkten gezeigt. Neben der Asylpolitik stehen Kinderarmut, Frauenrechte, Fragen um Folgen des Terrorismus und die Minderheit der Sinti und Roma im Mittelpunkt.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt 2004 von der Akifra e. V., Aktionsgemeinschaft für Kinder- und Frauenrechte. Die Mitglieder sind eine bunt gemischte Gruppe. Neben Studenten und engagierten Dresdnern helfen auch Entwicklungspolitologen und Tropenmediziner ehrenamtlich mit, die Ideen zu verwirklichen. Mittlerweile gibt es auch eine feste Projektstelle.

Dem Verein liegt es am Herzen, sogenannte „Graswurzelorganisationen“ zu unterstützen. Das heißt, Programme, die von Menschen aus Krisenregionen ins Leben gerufen wurden, werden mit Geldern und Know-how gefördert. Am Anfang setzte man sich besonders für den Kampf gegen den Menschenhandel ein. Später rückte immer mehr die Arbeit in Afrika in den Mittelpunkt. Durch die aktuelle Flüchtlingsthematik wird auch die Arbeit in Dresden immer wichtiger. So wird durch Angebote wie „Move It! Young“ Bildungsarbeit in Schulen betrieben. Die Filme laufen nicht nur in der Original­sprache mit englischen, sondern auch zum Teil mit deutschen Untertiteln.

Projektkoordinatorin Silvia Zimmermann und Lars Leidl, Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit, erklären, dass auf diesem Weg ein Austausch und ein Miteinander angeregt werden sollen. Filmabende außerhalb der Festivalzeit werden zukünftig auch in Stadtteilen veranstaltet, die von diesem Thema bisher scheinbar unberührt geblieben sind. Fest steht, dass auch Geflüchtete und Experten zu Wort kommen werden.

Ein Abend wird auch im Zeichen von Frauen auf der Flucht stehen, denn besonders sie sind ungeahnten Gefahren ausgesetzt. „Not who we are“ von Carol Mansour erzählt von diesem Schicksal und der Flucht syrischer Frauen in den Libanon. Lars Leidl erklärt, was die ausgewählten Filme so besonders macht: „Die Geschichten sind hautnah am Schicksal der Menschen und ziehen die Zuschauer in das Geschehen hinein.“

Einer der vorgestellten Filme soll am Samstag von einem Komitee mit dem entwicklungspolitischen Filmpreis ausgezeichnet werden. Anschließend soll es ein Mitternachts-Überraschungskonzert geben, verraten die Veranstalter. Welche Künstler dabei sind, bleibt aber geheim!

Mehr Infos gibt's auf der Homepage des Move it! Festivals.

 

Text und Foto: Franziska Welke

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