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Rallye Dresden-Dakar-Banjul: 8000 Kilometer später

Worum geht's? Rallye, Gambia, Banjul, Europa, Afrika, Spenden

Im November haben wir von der Rallye Dresden-Dakar-Banjul und dem Team „Gatwick Taxi“ aus Dresden berichtet. Nun haben die drei Studenten die Reise erfolgreich hinter sich gebracht.


Am 19. November 2016 sind die drei Studenten Thomas (Geographie, 5. Semester), Norman (Wirtschaftswissenschaften, 6. Semester) und Stefan (Wirtschaftswissenschaften, 6. Semester) mit ihrem 21 Jahre alten Mercedes zu einem Trip nach Banjul in Gambia aufgebrochen. 16 Länder und 8000 Kilometer später war die Reise ein voller Erfolg.

Nach langer Vorbereitungszeit und einer aufwendigen Sponsorensuche konnte das Team „Gatwick Taxi“ nicht nur spannende Erfahrungen sammeln, sondern hat ebenfalls noch ein schönes Sümmchen für den guten Zweck generiert. Ganz ohne Probleme verlief die Fahrt natürlich nicht. Dauerregen in Europa, Schnee im marokkanischen Atlasgebirge, brütende Hitze in der Sahara und Straßen, die in Deutschland wohl nicht als solche durchgehen würden. Besonders unter den Staubpisten im Sahel, einer Übergangszone zwischen Sahara und Savanne, litten Mensch und Maschine. Ganz und gar pannenfrei kommt man da selbstverständlich nicht durch.

Doch die drei haben sich nicht unterkriegen lassen und der widerspenstigen Natur ein ums andere Mal getrotzt. Vier lange Wochen waren sie dabei in ihrem Mercedes C 250 Diesel von 1995 unterwegs. Der Wagen – der in Deutschland wohl kaum noch 800 Euro wert gewesen wäre – wurde anschließend für 2546,09 Euro versteigert und fungiert jetzt in Banjul als echtes Taxi. Der Erlös kommt der DBO (Dresden-Banjul-Organisation) zugute und soll für den Ausbau von Schulen und medizinischen Versorgungszentren genutzt werden.

Auch einige Sachspenden haben die Teams gleich vor Ort gelassen, wie uns Thomas, Stefan und Norman berichteten. Doch waren sie nicht nur von Witterung und dem Geldregen beeindruckt, sondern vor allem von den Menschen. Das Team wurde gastfreundlich und offen auf ihrer Reise empfangen und vom Streckenrand bejubelt. In Banjul angekommen, waren die Leute vor allem dankbar, dass so ein Event für sie organisiert und umgesetzt werden konnte.

Die Planungen für die nächste Rallye und das Reisetagebuch von der letzten Tour. 

Text: Florian Mentele
Fotos: privat
Collage: CAZ

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