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Silvesterbräuche - Das bringt Glück im neuen Jahr!

Worum geht's? Silvester, Feuerwerk, Traditionen, Neujahr

Whiskey, Schornsteinfeger, Bleigießen - damit ihr auf der Silvesterfeier mit ein bisschen mit Extrawissen glänzen könnt, stellt CAZ-Redakteurin Inga Schütte ein paar Silvesterbräuche vor.

Jedes Jahr begrüßen die Menschen das neue Jahr mit lautem Feuerwerk. Der ursprüngliche Sinn lag darin, die bösen und schlechten Geister zu vertreiben. Die Geräusche und das helle Licht sollten wie ein Abwehrzauber wirken. Das aber gerade der 1. Januar in unseren Kulturkreisen der Neujahrstag ist, wurde erst durch Papst Innozenz XXII im Jahre 1691 festgelegt. Zuvor lag der Termin zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar. Daher stammt übrigens auch der Begriff 'zwischen den Jahren'. Nichtsdestotrotz gibt es in den verschiedenen Religionen meist trotzdem einen beweglichen Neujahrsanfang, der nach dem Mondkalender berechnet wird. Oder man denke nur an das chinesische Neujahr, welches zwischen Ende Januar und Ende Februar liegt.

13 Stunden bevor wir in Deutschland ins neue Jahr feiern (oder taumeln), feiern die Menschen im Zentralpazifik auf der Insel Samoa das neue Jahr. Zuletzt rutscht hingegen die Insel Hawaii um 11 Uhr des 1. Januar unserer Zeit ins neue Jahr. Da dürften viele hier noch im „Koma“ liegen.

Die Traditionen beim Feiern sind dabei ganz unterschiedlich. In Mitteleuropa ist es zum Beispiel üblich, kleine Schweine aus Marzipan oder einen kleinen Schornsteinfeger und ein vierblättriges Kleeblatt zu verschenken, um mit viel Glück ins neue Jahr zu starten. Aber Achtung, esst kein Geflügel! Der (Aber-)Glaube besagt, dass dann euer ganzes Glück davonfliegt.

Unsere tschechischen Nachbarn gießen Blei (was bestimmt auch viele von euch machen), um in die Zukunft zu schauen. Ein noch älterer Brauch ist es aber, einen Apfel zu halbieren, ihn vor eine Kerze zu halten und am Kerngehäuse das Schicksal abzulesen. Quasi Apfel- statt Bleilesen. In England ist es üblich, sich mit seinen Nachbarn zu treffen und selbstgebackenen Kuchen und Wein zu verzehren. In Schottland trinkt man hingegen eher Whiskey. In Spanien wird zu jedem Glockenschlag eine Weintraube verzerrt. Bis zum zwölften Glockenschlag müssen alle Trauben verspeist sein, sonst erwartet einen im neuen Jahr Unglück.

Süße Äpfel und Honig drücken in Israel die Hoffnung aus, dass das neue Jahr süß werden möge. In Japan wird bereits eine Woche vor Neujahrsbeginn gemeinschaftlich Reiskuchen gebacken. In China hingegen wird Silvester im Kreis der Familie ohne Feuerwerk verbracht. Dafür wird das chinesische Neujahrsfest, das nach dem Mondkalender errechnet wird, umso größer aufgezogen. Das kommende Jahr wird übrigens das Jahr des Tigers sein.

Kommt gut ins neue Jahr!

Text: Inga Schütte
Foto: BilderBox Gratisfoto

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